Fußball – Bundesliga: Unterschiedliche Gefühlswelten bei den Trainern

Labbadia leidet, Hecking happy

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Noch tiefer in den Abstiegsschlamassel gezogen: Der VfL Wolfsburg (r. William) geht schweren Zeiten entgegen. 

ib Mönchengladbach. Man muss es so knallhart sagen: Der VfL Wolfsburg präsentierte sich am Freitagabend bei der 0:3-Schlappe in Mönchengladbach wie ein direkter Absteiger. Ein Szenario, das durchaus auch noch eintreten kann.

Auch Feuerwehrmann Bruno Labbadia bekommt augenscheinlich keine Linie rein.

Hatten die Wölfe zuvor dreimal in Folge zu null gespielt, so hatte die Abwehr ihren Namen gestern nicht verdient. Wobei Labbadia alle in die Pflicht nahm: „Wir haben als Mannschaft nicht funktioniert. Das ist nicht schön, damit müssen wir umgehen. Das gehört im Abstiegskampf dazu.“ Für seinen Gegenüber und Vorgänger Dieter Hecking war der gute Gladbacher Auftritt natürlich eine Genugtuung nach der Kritik zuletzt. „Wir haben vieles richtig gemacht.“

Das bestätigte auch Christoph Kramer: „Wir waren spielerisch auf ganzer Linie da.“ Der Schlitzohr-Schütze des kuriosen 3:0-Freistoßtreffers sagte zu der Szene: „Ich bin ein Fan von schnell ausgeführten Freistößen. Ich habe den Schiri gefragt, ob er anpfeift, er hat gesagt nein. Dann habe ich die Lücke gesehen...“

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