Labbadia kennt auch beim Käse kein Limit...

+
Cheftrainer Bruno Labbadia.

ib Augsburg. Keine Frage: Der 3:2-Sieg in Augsburg hat die Europapokal-Träume beim VfL Wolfsburg noch einmal genährt. Auch bei Cheftrainer Bruno Labbadia diente der perfekte Abschluss als Appetitanreger für sein geliebtes Heiligabend-Raclette.

Allerdings schickte er nur eine klare Botschaft an seine werte Gattin, nicht aber an die Fußball-Bundesliga hinaus.

„Ich hoffe, meine Frau kauft richtig viel Käse ein. Denn es wird ein langer, langer Abend. Weihnachten ist ein wunderschönes Fest, mit 28 Punkten im Gepäck nochmal mehr“, sagte Labbadia im NDR-Interview mit dem Schmunzeln eines Gewinnertypen. Der gesamte Verein gehe nun „mit einem sehr, sehr guten Gefühl in die Weihnachtspause“.

Aber nicht zwangsweise mit internationalen Ansprüchen, relativierte der VfL-Coach. „Wir setzen uns kein Limit, reißen aber auch nicht die Klappe auf. Denn wir wissen, wo wir herkommen, und tun gut daran, mit beiden Füßen auf dem Boden zu bleiben.“ Für ihn zählt vielmehr, dass die Grün-Weißen auch in der laufenden Saison eine „kleine Talsohle durchschritten haben, bei dem wir nicht vom Konzept abgewichen sind.“

Wohl gemerkt wichen die Wölfe in Augsburg vorübergehend vom Erfolgsweg ab. In der ersten Halbzeit hätte es seine Riege „hervorragend“ gemacht, konstatierte Labbadia. „Es waren sogar ein, zwei Tore zu wenig.“ Doch dann sei Augsburg „mit allem, was sie hatten, rausgekommen. Aber auch, wie wir nochmal zurückkommen, war super.“ Wolfsburg hat einen Lauf. Der Coach betonte: „Erstmal einen Lauf zu bekommen, geht nur mit harter Arbeit. Und die Mannschaft hat unfassbar gut gearbeitet, ist ineinander zusammengewachsen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare