Kyrgiakos zweimal nur Zuschauer: „Das war sehr streng“

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Erst einmal nur Zuschauer: Sotirios Kyrgiakos (l.) ist für seine Rote Karte gegen Lautern für zwei Spiele gesperrt worden. Trainer Felix Magath kommentierte es mit Süffisanz.

ib Wolfsburg. Ausgebremst. Für seine Rote Karte im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern ist Sotirios Kyrgiakos vom VfL Wolfsburg vom Sportgericht des DFB mit zwei Spielen Sperre belegt worden.

Der griechische Innenverteidiger hatte sich am Sonnabend direkt vor der Pause zu einem Trikotzupfer gegen Itay Shechter hinreißen lassen, den Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer als Notbremse auslegte. Der VfL akzeptierte das Strafmaß. Wenngleich sich Trainer Felix Magath unmittelbar nach dem Spiel etwas süffisant geäußert hatte: „Wenn ein großer Spieler gegen einen kleinen Spieler kämpft, möchte man dem Kleinen helfen. Der Schiedsrichter hat ganz menschlich gedacht...“

Kyrgiakos selbst hatte fassungslos den Roten Karton vor seinem Gesicht angestarrt. Und äußerte sich auch im Anschluss erstaunt. „Das war sehr streng. Es war ein Foul, aber die Gelbe Karte hätte gereicht. Ich habe nicht mit einem Platzverweis gerechnet, aber das ist die Entscheidung des Schiedsrichters.“

Damit bleibt das Abwehrzentrum in Wolfsburg eine Baustelle. Simon Kjaer hatte Magath genauso wie den Langzeitverletzten Arne Friedrich aussortiert, dafür stieß Kyrgiakos spät vom FC Liverpool zu den Wölfen und muss nun erst einmal wieder zusehen. Erster Anwärter auf die Position ist der zweite neue Innenverteidiger Marco Russ, der schon nach dem Platzverweis gegen Lautern das deutsche Pärchen mit Alexander Madlung bildete.

Vielleicht wäre Kyrgiakos’ Pause auch die Chance für Bjarne Thoelke gewesen. Doch der Betzhorner Youngster handelte sich bei den Amateuren ebenfalls die Rote Karte ein...

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