Kuriose Dreiecks-Beziehung

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Es war einmal... Hasan Salihamidzic (3. v. r.) und Thorsten Fink (2. v. r.) feiern Münchens Meisterschaft 2003.

ib Hamburg. Es ist eine interessante und kuriose Dreiecks-Beziehung zugleich: Felix Magath und Hasan Salihamidzic vom VfL Wolfsburg sowie Thorsten Fink, neuer Trainer beim heutigen Gegner Hamburger SV, verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. Wobei: Alle drei auf einmal in einer Mannschaft – das gab es wiederum nicht.

Magath beförderte Salihamidzic in der Saison 1995/96 beim HSV zum Profi, der Bosnier wechselte dann zu Bayern München – und traf seinen Ausbilder dort später wieder. Als Magath den Rekordmeister übernahm, war der jetzige Hamburger Coach Fink als Spieler gerade in die Reserve runtergerückt. Ergo erlebte das Trio kein gemeinsames Bundesliga-Spiel.

„Brazzo“ und Fink zuvor umso mehr. „Wir waren während meiner Zeit bei den Bayern lange Jahre Zimmerkollegen“, erinnert sich Salihamidzic. Genauso wie Magath hält auch Wolfsburgs Routinier (34) große Stücke auf den alten Weggefährten. „Auf dem Platz war Thorsten ein Kämpfer und Vollprofi, und genauso schätze ich ihn auch als Trainer ein. Ich traue ihm viel zu in Hamburg. Er ist ein junger, hungriger Trainer, der sich in der Bundesliga auskennt. Genau so einen Mann braucht der HSV jetzt.“

Freilich reicht die Freundschaft nicht so weit, dass Salihamidzic Kumpel Fink heute einen erfolgreichen Einstand gönnt. „Nach dem Spiel sind Thorsten und ich wieder Freunde. Aber erst einmal gilt es für uns, die Punkte in Hamburg zu holen.“

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