Köstner: Friedrich war nicht voll belastbar

+
Er hatte nicht nur Gegenspieler, sondern auch schwerwiegende Probleme im Rücken: Der Ex-VfLer Arne Friedrich.

ib Wolfsburg. Mit seiner Kündigung beim VfL Wolfsburg hat Arne Friedrich für Aufsehen und Verwunderung gesorgt. Nach und nach sickern Details durch. Offenbar war der Ex-Nationalverteidiger längst nicht voll belastbar.

Das zumindest hat Wolfsburgs Amateur-Trainer Lorenz-Günther Köstner angedeutet. Rekonvaleszent Friedrich trainierte seit Ende August beim Regionalliga-Team mit. Gegenüber der Bild-Zeitung erklärte Köstner: „Arne hat es vermieden, zum Beispiel beidbeinig über Hürden zu springen.“

Allerdings soll auch Friedrichs Verhältnis zu Profi-Coach Felix Magath nicht zum Besten gestanden haben. Offenbar sah der WM-Held von 2010 bei den Wölfen keinerlei Perspektive mehr – anders ist der Wunsch nach einer Vertragsauflösung nicht zu verstehen. Schließlich ist der europäische Transfermarkt bis zum Winter dicht. Friedrich wird bis dahin aber nicht verhungern, erhält vom VfL eine geschätzte Abfindung im siebenstelligen Bereich. „Arne wollte auflösen, wir haben akzeptiert. Es gibt Zugeständnisse auf beiden Seiten“, sagte Magath.

Ein ungewöhnlicher Abgang. Genauso ungewöhnlich wie die Trainingseinheit, die den VfL-Profis am heutigen Mittwoch blüht. Der frisch gebackene Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo schaut mit Bundestrainer Boris Henry in Wolfsburg vorbei. Die Übungen sollen Symbolcharakter haben: Der VfL hofft auch in der Bundesliga bald auf den großen (Befreiungs-)Wurf.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare