Knoche kühl: „Elf gegen Elf gespielt“

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An Robin Knoche (r.) gab es für die Braunschweiger (Orhan Ademi/l.) kaum ein Vorbeikommen.

mj Wolfsburg. Der Jüngste machte es noch am besten. An Robin Knoche ließ sich die Wolfsburger Derby-Pleite gegen Eintracht Braunschweig (0:2) am wenigsten festmachen. Der in der Löwenstadt geborene Innenverteidiger des VfL bot eine stabile Leistung, gewann 100 Prozent seiner Zweikämpfe.

Es war durch die Zuschauer kein Spiel wie jedes andere. Aber es ist immer noch elf gegen elf. Von daher war es auf dem Platz nichts anderes“, ließ sich Knoche von den Umständen der Partie wenig beeindrucken.

Übereinstimmend mit seinem Trainer Dieter Hecking sagte das Defensivtalent, man habe gemerkt, dass die Mannschaft das Spiel noch umbiegen wollte. Lediglich der letzte Pass wäre nicht angekommen.

„Der Kopf wird dann leer, die Beine schwächer, die Fehler summieren sich. Das ist ein Stück weit menschlich“, versuchte Hecking Verständnis für seine geschlagene Riege aufzubringen, die den anfangs nicht guten Kontrahenten selten in Gefahr brachte.

Eher das Gegenteil trat ein. Mit Fehlern im Aufbauspiel hätte der VfL die Eintracht eingeladen. „Wir hätten den Ball besser laufen lassen und auf unsere Chance warten müssen. Nach dem 0:1 haben wir unsere Ruhe verloren. Die Nerven haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Manager Klaus Allofs. Nur der Jüngste blieb weitgehend ruhig.

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