„Klotz“-Ersatz gesucht: Magath lobt Helmes

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Gute Trainingseindrücke: VfL-Stürmer Patrick Helmes (M.) steht vor einem Startelf-Einsatz gegen Kaiserslautern.

ib Wolfsburg. Grafite gesperrt: Wer soll an Stelle des bulligen Brasilianers gegen Kaiserslautern stürmen? Diese Frage ließ Wolfsburgs Coach Felix Magath auch am Donnerstag weiterhin offen – und dennoch eine Tendenz durchblicken.

Die da lautet: Patrick Helmes. Der bisher glücklose Winter-Neuzugang könnte an der Seite von Mario Mandzukic auflaufen, der genauso wie Peter Pekarik und Simon Kjaer zwei Tage erkältungsbedingt pausierte. „Allen Drei geht es aber schon besser. Ich gehe davon aus, dass sie am Wochenende einsatzbereit sind“, gab Magath Entwarnung. Auch in punkto Gemütszustand von Helmes. „Patrick hat die Situation erkannt und einen Zahn zugelegt. Ich habe gesehen, dass er spielen will – das ist für einen Trainer immer ein gutes Zeichen.“ Klingt so, als erhält der Ex-Leverkusener gegen den FCK eine Chance von Beginn an.

Eine weitere Option wäre Ashkan Dejagah. Gegen Köln noch Doppeltorschütze, kam er in Bremen überhaupt nicht zum Einsatz. Sinnbildlich für das permanente Edelreservist-Dasein des Deutsch-Iraners in seiner Zeit beim VfL. Der geborene Torjäger ist Dejagah nicht, kann sich aber eine Rolle als Angreifer vorstellen. „Falls ich zum Einsatz komme, werde ich in jedem Fall versuchen, der Mannschaft zu helfen. Egal auf welcher Position.“ Auch wenn es eine Chance für ihn selbst ist, so bedauert der 24-Jährige den Ausfall von Grafite. „Er wird uns sicher fehlen gegen Lautern, denn er ist ein echter Klotz, der die gegnerische Abwehr permanent beschäftigt.“

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