Klich-Deal fix! „Freue mich riesig über Chance“

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Einer kommt, einer geht? Christian Träsch (l.) ist im Visier von Grafites Noch-Klub Wolfsburg.

ib Wolfsburg. Ein Dreijahresvertrag als nachträgliches Geschenk: Drei Tage nach seinem 21. Geburtstag hat Mateusz Klich beim VfL Wolfsburg unterschrieben. Der polnische Mittelfeldspieler erhält die große Chance, in der Fußball-Bundesliga Fuß zu fassen. Außerdem buhlen die Wölfe um Stuttgarts Christian Träsch.

Gestern Nachmittag endete die kleine Hängepartie, Klichs bisheriger Klub MKS Cracovia gab grünes Licht für den Transfer. Der frische gebackene polnische A-Nationalspieler ist froh, dass die Verhandlungen erfolgreich waren. „Als ich hörte, dass der VfL mich verpflichten möchte, war ich sofort begeistert. Ich freue mich riesig über diese Chance, mich bei einem solch renommierten Verein in der Bundesliga beweisen zu können“, sagte Klich.

Mit Cracovia entging er in der abgelaufenen Saison nur knapp dem Abstieg – Parallelen zum VfL... Dennoch machte das Talent mit starken Leistungen auf sich aufmerksam. „Mateusz ist ein noch junger, aber schon spielstarker Profi, der im offensiven Mittelfeld zuhause ist. Er verfügt über vielversprechende Qualitäten, an denen er bei uns jetzt weiter arbeiten wird“, so Wölfe-Coach Felix Magath. „Ich bin überzeugt, dass er sich nach einer Eingewöhnungszeit auch bei uns durchsetzen kann.“

Klich spielte seit 2003 bei Cracovia und bestritt im November 2008 sein erstes Spiel in der obersten polnischen Liga. In der vergangenen Spielzeit traf er in 27 Ligapartien viermal und bereitete neun weitere Treffer vor. Insgesamt bestritt er 56 Spiele (fünf Tore) in der Ekstraklasa.

Über den Status Perspektivspieler ist Christian Träsch schon hinaus. Der Nationalspieler hat beim VfB Stuttgart noch bis 2012 Vertrag und das Angebot auf weitere vier Jahre abgelehnt. Nun stehen die Interessenten für den defensiven Mittelfeldspieler Schlange. Neben Wolfsburg sollen auch Schalke und Leverkusen dran sein. Für ihn müssten die Klubs allerdings weit mehr als zehn Millionen Euro hinblättern.

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