Kjaer verschwindet von Wolfsburger Bildfläche

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Simon Kjaer (M.) wurde beim VfL Wolfsburg nie so richtig glücklich und wechselt nun zum OSC Lille.

mj Crans Montana. Von der besten Seite zeigen! Nicht nur bei Trainer Dieter Hecking wollen die Fußball-Profis des VfL Wolfsburg während der Sommervorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen und sich bis zum DFB-Pokalspiel bei Zweitligist Karlsruher SC (Sonnabend, 3. August, 20.30 Uhr) für einen Stammplatz in der ersten Elf empfehlen.

Im Trainingslager im schweizerischen Crans Montana mussten die Wölfe nun vor dem kritischen Auge hinter einer Linse bestehen. Die Kicker ließen sich für Autogrammkarten und den Fankatalog ablichten. „Die Stimmung ist dabei immer sehr positiv und beinahe euphorisch“, beobachtete VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann das Treiben seiner Modell-(Athleten) wohlwollend.

Nicht mehr ins rechte Bild wurde Simon Kjaer gesetzt. Der Transfer des dänischen Verteidigers zum französischen Club OSC Lille steht fest. Am gestrigen Freitag absolvierte der Blondschopf den Medizincheck und unterschrieb einen Vierjahresvertrag. Das gab der französische Erstligist auf seiner Internetseite bekannt. Im Gespräch war eine Ablöse von rund zwei Millionen Euro.

Ein Wiedersehen mit seinem alten Verein wird es Sonnabend für Giovanni Sio geben. Der Stürmer, der nach einer Ausleihe zum FC Sochaux in Wolfsburg wieder angreifen soll, tritt mit den Wölfen gegen den Schweizer Erstligisten FC Sion an. Und in diesen 90 Minuten will sich der 24-jährige Ivorer nicht nur gegenüber seinem Trainer Dieter Hecking von seiner besten Seite zeigen.

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