Keine halben Sachen mehr

Erhellt sich heute McClarens Miene?

Wolfsburg - Von Arek Marud . Zwischen Zuckerbrot und Peitsche: Einerseits bringt Trainer Steve McClaren für seine Spieler Verständnis nach dem Katastrophenstart auf, um sie sich dann wieder vorzuknöpfen.

Sechs Halbzeiten hat der VfL absolviert. Nur drei davon waren bundesligatauglich. "Inakzeptabel waren die anderen drei Hälften", wird McClaren deutlich. Speziell der zweite Abschnitt in Dortmund glich einer Bankrotterklärung. Die Ursachen dafür sieht McClaren in den vorangegangenen Spielen. Zunächst das späte Gegentor in München, dann der verspielte 3:0-Vorsprung gegen Mainz. "Das war für die Mannschaft ein Schlag ins Gesicht. Dass dies Spuren hinterlassen hat, konnte man speziell nach dem Gegentor in Dortmund sehen", leidet McClaren mit den verunsicherten Teilzeit-Profis, ohne ihnen einen Alibischein auszustellen. Die richtige Einstellung und der Glaube an sich selbst fehlten. "Das zu ändern, dafür treten wir an." Keine halben Sachen mehr, lautet die Devise vor dem 96-Spiel. "Wir müssen 100 Prozent Einsatz bringen, als Team auftreten und 95 Minuten konzentriert sein. Die Punkte kommen nicht von allein."

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