Keine Eile: VfL verhandelt erst im April mit Labbadia

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Gut gelaunt: Bruno Labbadia (l.) und Christian Streich.

Freiburg/Wolfsburg – Nur keine falsche Eile. Nach diesem Prinzip verfährt Jörg Schmadtke nicht nur bei potentiellen Neuverpflichtungen für den Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg, sondern auch mit Blick auf die Trainer-Personalie.

Der Sportchef hält an seinem eher ungewöhnlichen Plan fest, sich erst im April mit Cheftrainer Bruno Labbadia zusammenzusetzen und dann über eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrages zu verhandeln.

Das bestätigte Schmadtke gestern noch einmal in der Sport1-Sendung Doppelpass. „Wenn beide Seiten damit unabhängig voneinander entspannt umgehen, ist das kein Problem. Es gibt überhaupt keine Problematik. Sonst würden wir die Zusammenarbeit ja beenden.“

Labbadia hatte die Wölfe vor gut einem Jahr übernommen, zunächst in der Relegation vor dem Abstieg bewahrt und dann in den vergangenen Wochen und Monaten mit einem spürbaren Aufschwung bis auf einen Europa League-Platz geführt. Den die Wölfe durch das 3:3 in Freiburg allerdings herschenkten. Labbadia selbst sprach am Samstag, in Anbetracht der zwei Vorjahre, von einem „fußballerischen Quantensprung“. Gute Argumente also für ihn.

Schmadtke interessiert bei den bevorstehenden Gesprächen aber nicht nur der Status quo. „Wir haben erst im Sommer angefangen, miteinander zu arbeiten. Es geht auch darum, dass man sich in der täglichen Arbeit erst einmal kennenlernt. Diesen Prozess haben wir weitgehend abgeschlossen. Jetzt geht es noch darum: Wie wollen wir strategisch in die Zukunft gehen?“  dpa

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