Fußball – Bundesliga: Bei Mehmedi überwog die Enttäuschung

Kein Jubel beim Treffer

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VfL-Neuzugang Admir Mehmedi (r.) markierte zwar den Anschlusstreffer, Freude wollte aber nicht aufkeimen.

jk Wolfsburg. Es sind Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub Bayer 04 Leverkusen markierte Admir Mehmedi seinen ersten Treffer für den VfL Wolfsburg im vierten Einsatz.

Großer Jubel wollte beim Schweizer aber nicht aufkommen. Zum einen aus Respekt gegenüber seinem ehemaligen Arbeitgeber, zum anderen überwog die Enttäuschung über die schlechte Leistung. „Wir sind natürlich frustriert nach der Pleite. Der Sieg für Leverkusen geht vollkommen in Ordnung. Die meisten Zweikämpfe gingen an den Gegner, wir waren sehr verunsichert“, so Mehmedi. Außerdem fügte er hinzu: „Wenn du unten stehst, fallen dir die einfachsten Dinge auf dem Platz nicht mehr so leicht. Und die Beine werden schneller schwer.“

Nun gilt es, die Niederlage schnell zu vergessen und nach vorne zu schauen. Denn mit den kommenden beiden Gegnern TSG Hoffenheim und FC Schalke 04 werden die nächsten Wochen nicht unbedingt leichter. „Wir dürfen die Köpfe jetzt nicht in den Sand stecken. Es bringt ja jetzt nichts, die weiße Fahne zu schwenken. Dafür müssen wir das Vertrauen in die eigene Stärke wiederfinden“, sagte der Torschütze.

Auch VfL-Innenverteidiger Jeffrey Bruma meldete sich nach der 1:2-Niederlage zu Wort: „Wir haben jetzt noch neun Spiele, um die Situation zu verbessern. Natürlich ist es in dieser brenzligen Lage schwierig, positiv zu bleiben, aber wir haben schließlich keine Wahl. Jetzt gilt es, weiterhin hart zu arbeiten für das nächste Spiel.“

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