„Kein Interesse“ bei Rosicky, kein Angebot für Diego

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Will nicht zu den Wölfen: Arsenals Tomas Rosicky (r.).

ib Wolfsburg. Ü30-Party statt Jugend-Welle: Felix Magath setzt bei der Neukonstruktion des VfL Wolfsburg auf Routine. Da würde Tomas Rosicky ins Schema passen. Zumal der Ex-Dortmunder Bundesliga-Erfahrung besitzt. Doch der Spielmacher von Arsenal London winkte nach Gerüchten schnell ab.

Rosickys (30) Spielerberater Pavel Paska soll sich am Mittwoch in Wolfsburg aufgehalten und mit Magath getroffen haben. Zu dem angeblichen Gespräch äußerte sich Paska nicht – sehr wohl bezog er Stellung zu der angeblichen Liaison: „Von unserer Seite gibt es kein Interesse. Tomas fühlt sich in London wohl“, sagte er der Nachrichtenagentur dapd. Der Tscheche (149 Bundesliga-Spiele für Dortmund/19 Tore) soll bei Arsenal nicht mehr erste Wahl sein.

Definitiv auf dem Abstellgleis steht Diego in Wolfsburg. Der Brasilianer ist sich mit seinem Wunschverein Atletico Madrid bereits einig. Problem: Der VfL hat von den Spaniern weiterhin nichts gehört. „Diego hat Kontakt zu Atletico. Wir haben keinen. Deswegen gibt es kein nennenswertes Angebot“, sagte Magath gestern. Den Madrilenen schwebt ein Ausleihgeschäft mit Kaufoption vor, was Wolfsburgs Macher aber kategorisch ablehnt. Er deutete aber an, dass von anderen Klubs Offerten vorlägen, auf deren Basis er verhandeln würde: „Das kann sein.“ Galatasaray Istanbul ist ein heißer Anwärter.

Damit noch nicht genug des Personal-Karussells. Plötzlich steht auch wieder ein Abschied von Patrick Helmes im Raum. Der englische Erstligist FC Sunderland hat ein Auge auf den besten VfL-Stürmer dieser Saison geworfen. Bei einem passenden Angebot soll Magath nicht abgeneigt sein, Helmes abzugeben.

Den Laufpass bereits bekommen hat Simon Kjaer. Nach der Verpflichtung von Sotirios Kyrgiakos und dem sich abzeichnenden Deal mit Chris hat Wolfsburgs Trainer dem Dänen die Freigabe erteilt. Und der Innenverteidiger suchte schnell das Weite, reiste gestern zum AS Rom, „um dort einen Vertrag zu unterzeichnen“, bestätigte Magath. Damit ist das Kapital Kjaer in Wolfsburg nach nur einem Jahr wieder beendet.

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