Kein Hoffnungsschein für Hoffenheim

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Hör mal, so machen wir das! VfL-Trainer Dieter Hecking fordert gegen Kellerkind Hoffenheim einen Sieg. Offensivmann Vieirinha (r.) soll wieder mitmachen.

Wolfsburg - Von Matthias Jansen. Hoffenheim vor Augen, München im Sinn. Auf die Fußballer des VfL Wolfsburg warten in den nächsten Tagen wichtige Aufgaben. Doch bevor die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking am Dienstag (20.30 Uhr) bei Meister Bayern München um den Einzug ins DFB-Pokalfinale kämpft, soll die Bundesliga-Hürde TSG 1899 Hoffenheim (Sonnabend, 15.30 Uhr) erfolgreich übersprungen werden.

„Wir würden die Serie gerne mit einem Sieg ausbauen. Nicht mit einem Unentschieden. Sondern mit einem Sieg ausbauen“, verdeutlicht Hecking den Anspruch an seine Mannschaft. Viermal blieben die Wölfe zuletzt in der Liga ohne Niederlage – holten dabei aber nur sechs der zwölf möglichen Zähler.

Gegen den Vorletzten Hoffenheim will der VfL den eigenen Klassenerhalt fast perfekt machen. Bei dann noch fünf ausstehenden Spielen und maximal 15 Punkten könnte der VfL den Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz auf 13 Zähler ausbauen. „Wir sind zu Hause wieder an der Reihe und das muss auch zu sehen sein“, will Hecking drei Punkte einfahren und keinen Hoffnungsschein für Hoffenheim.

Zusätzlich zum eigenen Klassenerhalt würde die Hecking-Truppe ihre schwarze Heimspiel-Serie beenden und Selbstvertrauen für das Pokalhalbfinale in München tanken. Seit dem 19. Januar (2:0 gegen den VfB Stuttgart) – vor nun 82 Tagen – verließen die Grün-Weißen den heimischen Rasen nicht mehr als Gewinner.

Und ein Dreier würde gut tun. Da ist sich VfL-Kapitän und Torhüter Diego Benaglio sicher. Mit dem abgeworfenen Ballast in der Bundesliga würde „Mannschaft und Fans vieles leichter fallen“, hofft der Schweizer Nationalspieler auf weiteren Schwung.

Gegen Hoffenheim wird in der Offensive wohl wieder Vieirinha wirbeln. Der portugiesische Auswahlakteur hat seine Verletzung an der Hüfte auskuriert und soll – falls er beschwerdefrei bleibt – in die Wolfsburger Formation zurückkehren.

So weit ist Ivan Perisic noch nicht. Der Kroate, der an einer Bänderverletzung laboriert, arbeitet in der Reha an seiner Rückkehr. Allerdings rechnet Trainer Hecking erst in einigen Wochen wieder mit dem Winter-Neuzugang.

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