Fußball – Bundesliga: Wolfsburger 1:1-Cracks wollen in Mainz siegen

VfL kämpft gegen Remis-Wahn an

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Er setzte gute Akzente zuletzt: Admir Mehmedi (links, gegen Hoffenheims Benjamin Hübner) schoss im letzten Heimspiel das wuchtige 1:1-Ausgleichstor.

Wolfsburg – Berauschend waren die vergangenen Spiele des VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga nicht. Drei 1:1-Remis in Serie gab es zuletzt. Der VfL glänzt als Unentschieden-König. Beim morgigen Gastspiel (15.30 Uhr) beim 1. FSV Mainz 05 soll der erste Liga-Dreier nach einem Monat her.

Zu meckern dürfte es eigentlich nicht viel geben. Immerhin sind die Wölfe unter Coach Oliver Glasner ungeschlagen. Aber: „Wir haben viel schlecht geredet, besonders nach dem Spiel gegen Olexandrija. Das haben wir eigentlich gar nicht nötig. Es geht ja gerade nur darum, was wir besser machen müssen, und nie darum, was wir gut gemacht haben“, betonte VfL-Akteur Maximilian Arnold zuletzt nach dem Hoffenheim-Spiel. „Trotzdem wissen wir auch, dass Unentschieden keine Siege sind.“

Deshalb tritt der VfL als Achter auf der Stelle. Auch, weil spielerisch keine großen Fortschritte spürbar sind. „Intern gehen wir offen und ehrlich miteinander um. Wir haben alle ein gemeinsames Ziel: Erfolgreich mit dem VfL Fußball spielen“, betont Wolfsburgs Trainer Glasner.

In Mainz hat sein Team die Chance, endlich wieder einen Dreier zu landen. Tabellarisch stehen die Nullfünfer nicht gut da, krebsen nach einem Sieg und vier Pleiten auf dem vorletzten Rang herum. Doch Glasner warnt: „Mainz hat bisher bessere Leistungen gezeigt, als es die Tabelle momentan widerspiegelt. Für uns wird es eine spannende Aufgabe, auf die wir uns freuen.“ Zuletzt auf Schalke stand der FSV kurz vorm Punktgewinn, musste durch einen schönen Treffer von Amine Harit kurz vor dem Ende aber noch das 1:2 schlucken.

Seit sieben Spielen ist der VfL gegen Mainz unbesiegt, darunter fielen aber – kein Zufall, möge man meinen... – sechs Unentschieden. Das wollen die Remis-Könige von der Aller diesmal tunlichst verhindern. „Auch wenn es vielleicht langweilig klingt und ich mich wiederhole: Wir wollen in Mainz gewinnen“, untermauert Glasner.

VON ROUVEN PETER

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