Fußball – Bundesliga: Kroatischer Wirbelwind trifft erneut – auf Vorlage des Edeljokers

Joker? Brekalo und Mehmedi wollen und zeigen mehr

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Bitte schön, mein nächstes Argument: VfL-Torschütze Josip Brekalo rechtfertigte seinen Startelf-Einsatz.

Wolfsburg – Der eine durfte das erste Mal von Beginn an. Und rechtfertigte das Startelfdebüt mit einem Tor. Der andere bereitete, kaum als Joker gekommen, eben jenes 1:1 mit der ersten Ballberührung vor.

Josip Brekalo und Admir Mehmedi betrieben beim Unentschieden des VfL Wolfsburg gegen den SC Paderborn am Sonnabend Werbung in eigener Sache.

Zwei Mittelfeldspieler begehren auf. Nachdem Brekalo und Mehmedi in den Anfängen unter Coach Oliver Glasner noch nicht erste Wahl waren, drängen sie sich nunmehr auf. Der kleine Kroate hatte bereits in Berlin getroffen, nun wieder, zeigte eine ordentliche Leistung. „Ich fühle mich ganz gut. Und es freut mich immer, wenn ich ein Tor mache“, sagte Brekalo. Ob er damit nun erst einmal in der Startelf gesetzt sei? „Der in der besten Form ist, soll spielen. Aber ich kann nicht sagen, dass ich auf der Bank zufrieden bin.“

Dito, verewigte Mehmedi nur wenige Minuten später in die Mikrofrone. Natürlich erwies er sich als Joker nach Maß mit seinem Assist: „So wünscht man sich eine Einwechslung.“ Doch viel lieber hätte er seinem Team von Beginn an geholfen. Immerhin zählte der Schweizer in der erfolgreichen Vorsaison zu den Säulen. Ergo sei es so „schwer zu akzeptieren, wenn man jetzt hinten dran ist. Es gibt schönere Situationen für einen Spieler selbst. Klar ist es das Ziel, von Anfang an zu spielen.“

Doch das sei schließlich nicht seine Entscheidung. „Ich kann mich nicht selbst aufstellen.“ Zudem würden letztlich die alten Meriten, erst Recht unter neuer Führung, nicht mehr zählen. Sondern nur „das Hier und Jetzt“, meinte Mehmedi. Das sei die „beste Plattform, um zu zeigen, dass man da ist.“ Noch wird er daher „nicht unruhig. Ich weiß, dass es in den kommenden Wochen sehr, sehr viele Spiele geben wird.“  ib

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