Jönsson-Wechsel: "Das Beste, was mir passieren konnte"

+
Gerade erst verpflichtet und auf Anhieb mittendrin statt nur dabei: Der schwedische Neuzugang Rasmus Jönsson (2. v. l.) fühlt sich pudelwohl beim VfL.

Wolfsburg. „Alter Schwede“ bedeutet so viel wie Ausdruck der Verwunderung. Felix Magath ist erstaunt. Über einen jungen Schweden. Die Rede ist von Neuzugang Rasmus Jönsson.

Er ist erst wenige Tage beim VfL Wolfsburg, Magath ist aber schon jetzt von seinem Einkauf begeistert. „Er hat sich in jedem Training unheimlich aufmerksam präsentiert. Und auch in den Spielen hat man gesehen, dass Rasmus, obwohl er eigentlich noch Eingewöhnungszeit braucht, bei uns schon jetzt eine gute Rolle spielen kann.“ Nach zwei Toren im Testspiel gegen Vorsfelde gab Schwedens U21-Nationalspieler auf Anhieb sein Bundesliga-Debüt und bereitete gegen Schalke ein Tor vor. „Ich freue mich, dass er bei uns ist. Dass es sich für uns gelohnt hat, das hat man bereits am Wochenende gesehen“, so Magath.

Auch für Jönsson war der Wechsel zu den Wölfen „das Beste, was mir passieren konnte. Zu wissen, dass Felix Magath mich unbedingt haben möchte, war unheimlich wichtig. Außerdem wusste ich, dass man bei ihm als junger Spieler die Chance bekommt, sich weiterzuentwickeln.“ Und das muss er auch.

„Es läuft alles hundert Mal schneller als zu Hause. Man muss in jeder Situation wach sein und sich konzentrieren. Das ist schon eine andere Welt.“ In der soll und will der junge Schwede wachsen und reifen. Dafür hat er auch selbst gesorgt. „Helsingborgs wollte ihn eigentlich nicht gehen lassen. Rasmus ist dann selbst beim Club vorstellig geworden und hat so entscheidend mitgeholfen, dass alles klappte“, schildert Magath. Sein Schützling sieht‘s ähnlich. „Ich freue mich, dass es so gut gelaufen ist und versuche, mich im Training weiter anzubieten, um bald wieder in der Startelf zu sein.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare