Jönsson jubelt aus der Ferne mit

+
In Abwesenheit schwedischer Meister: VfL-Angreifer Rasmus Jönsson (l.) freute sich unbändig mit dem Ex-Klub Helsingborgs.

ib Wolfsburg. Die Entscheidung verfolgte er aus weiter Ferne vorm PC mit Freunden mit. Der Jubel von Rasmus Jönsson aber war so groß, als wäre er direkt dabei gewesen. Der Neuzugang des VfL Wolfsburg ist seit dem Wochenende frisch gebackener Schwedischer Meister.

Sein bisheriger Klub Helsingborgs IF machte drei Spieltage vor Saisonschluss durch einen 3:1-Sieg den Titel dingfest. Jungstürmer Jönsson trug dazu sein Scherflein bei. Zwar erlebte er das letzte Saisondrittel durch seinen Wechsel nach Wolfsburg nicht mehr mit, dennoch strahlte der 21-Jährige wie ein Honigkuchenpferd. „Ich habe die ersten 23 Spiele noch mitmachen können und nur vier Partien verpasst. Insofern steckt in diesem Titel sicher auch etwas von mir. Ich bin jedenfalls froh und stolz, dass ich meinen Teil zu diesem gewaltigen Erfolg habe beitragen können.“

Schließlich war es für seinen Ex-Klub Helsingborgs die erste Meisterschaft seit zwölf Jahren. So gesehen auch für den Nationalspieler etwas Besonderes. „Helsingborgs ist meine Heimatstadt, für diesen Club habe ich gespielt, seit ich zwölf bin. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl“, meinte Jönsson. Beschwingt von der frohen Kunde aus der Heimat glühten die Telefondrähte: Jönsson rief seine ehemaligen Teamgefährten an, um zu gratulieren. Einen nach dem anderen. Nach Saisonschluss soll es bei Helsingborgs eine große Titelfeier geben. „Ich hoffe, dass ich dabei sein kann. Wir werden sehen, ob es passt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare