Fußball – Bundesliga: Müssen Uduokhai und Camacho ins kalte Wasser springen?

Jetzt ist auch noch Knoche lädiert...

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Sorgenkinder beim Sorgenkind: Robin Knoche (l.) und Josuha Guilavogui drohen gegen Hertha auszufallen. 

dpa/ib Berlin. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die bescheidene Saison des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Vor dem Spiel bei Hertha BSC Berlin am heutigen Samstag (20. 30 Uhr) haben die Wölfe erneut mit erheblichen Personalsorgen zu kämpfen.

Mit Robin Knoche droht dem abstiegsbedrohten Club aufgrund von Adduktorenproblemen bereits der dritte Innenverteidiger auszufallen. „Wir werden testen, ob er fit genug ist“, sagte Trainer Bruno Labbadia am Donnerstag. Neben Knoche fehlen derzeit auch noch John Anthony Brooks und Marcel Tisserand für die Zentrale in der Viererkette. Bleibt im Worst Case nur noch Jeffrey Bruma als gelernter Innenverteidiger. Hinter einem weiteren Wolf, der sicherlich die Anlagen zum Notnagel auf dieser Position hätte, steht ebenfalls ein Fragezeichen: Josuha Guilavogui zwickt es ebenfalls in den Adduktoren, auch wenn er einen Schritt weiter sei als Knoche. „Wir können keine Garantie geben, dass er am Samstag fit ist“, erklärte der VfL-Coach.

Womöglich rücken so, früher als geplant, die Langzeitverletzten Ignacio Camacho und Felix Uduokhai nach ihrer Rückkehr ins Mannschaftstraining direkt in die Startelf gegen Berlin. Ein Gedanke, der dem Wolfsburger Feuerwehrmann nicht ganz behagt: „Es ist nicht meine Wunschvorstellung, Spieler nach so langer Zeit wieder reinzuwerfen. Aber man muss die Situation annehmen. Wenn wir sie punktuell brauchen, dann müssen sie ins kalte Wasser geworfen werden. Auch wenn sie noch nicht bei 100 Prozent sein können.“ Vor allem bei Uduokhai sei es aufgrund der möglichen Vakanz eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. „Er ist auf jeden Fall eine Alternative“, bekräftigte der VfL-Coach.

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