Fußball – Bundesliga: Keiner Mannschaft gelingt der Befreiungsschlag im Tabellenkeller

Jede Woche dieselbe Leier...

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Die beste Gelegenheit für den VfL bereitete Maximilian Arnold (rechts, hier gegen Berlins Arne Maier) vor. 

jk Wolfsburg. Mit einem dreifachen Punktgewinn hätte sich der VfL Wolfsburg im Abstiegskampf als Gewinner des Bundesliga-Spieltages entpuppen können. Aber es hat nicht sollen sein.

Die anderen Mannschaften im unteren Tabellendrittel wussten ebenfalls nicht zu überzeugen, holten kaum Punkte. Das Schnecken-Rennen geht also weiter.

Holte sich die Gelb-Rote Karte ab: Josuha Guilavogui.

Ganz unzufrieden waren die VfL-Akteure mit dem einen Punkt nicht, aber eben auch nicht begeistert. „Das Unentschieden geht schon in Ordnung. Aber in unserer bedrohlichen Lage brauchen wir einfach Siege. Und wenn du kein Tor schießt, kannst du eben nicht gewinnen“, haderte Maximilian Arnold nach der Nullnummer im Olympiastadion.

Ein Gefühl, das der VfL mittlerweile bestens kennt. Der letzte Treffer gelang beim 1:2 gegen Bayer Leverkusen. Abwehrspieler Robin Knoche kritisierte die Offensivabteilung: „Wir müssen vor dem Tor einfach viel konsequenter sein. Einsatz und Kampf dagegen haben wir nicht vermissen lassen.“ Trainer Bruno Labbadia bemängelte: „In der zweiten Halbzeit fehlte uns der letzte Pass, das Durchsetzungsvermögen, der letzte Tick an Selbstvertrauen. Dass uns das nicht zufliegt in unserer Situation, ist aber auch ganz normal.“

Ähnlich sah es Sportdirektor Olaf Rebbe: „Defensiv standen wir sehr kompakt. Jetzt müssen wir in der Trainingswoche daran arbeiten, vor dem Tor noch gefährlicher zu werden. Das hat uns gegen Hertha gefehlt. Nun müssen wir wieder nach vorne schauen und am kommenden Wochenende gegen Freiburg eine bessere Partie zeigen.“ Der erhoffte Befreiungsschlag wollte also nicht gelingen.

Aber auch die anderen Kellerkinder zeigten nicht ihr bestes Gesicht. Der 1. FC Köln kam bei der TSG Hoffenheim mit 0:6 unter die Räder. FC-Torhüter Timo Horn sprach sogar davon, dass man „den eigenen Zuschauern das Geld wiedergeben solle“. Auch nicht viel besser machten es der Mainz 05 und der Hamburger SV. Die beiden Rivalen holten auch nur einen Zähler. Im Gleichschritt in Richtung 2. Liga.

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