Nun Druck in Europa League

Immerhin der Wille stimmt:

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Schaute nicht immer glücklich drein: Trainer Dieter Hecking.

ib Wolfsburg. Die Leichtigkeit des Seins aus der Vorsaison lässt weiter auf sich warten. Doch immerhin stimmten beim VfL Wolfsburg am Sonnabend beim 2:1-Sieg über Werder Bremen Einsatz- und Siegeswille.

Große Sorgen hätte er sich nicht gemacht, meinte Klaus Allofs. Doch war dem VfL-Manager die Erleichterung über den ungemein wichtigen Dreier anzumerken. „Wenn wir nicht gewonnen hätten, wäre es bei uns auch unruhig“, meinte er mit Blick auf seinen kriselnden Ex-Club Bremen.

Nach dem Ausgleich hätte man gesehen, „dass uns die Selbstverständlichkeit noch fehlt“, sagte Trainer Dieter Hecking. Wieder nicht zu null – das wurmte Allofs. „Es würde der Mannschaft guttun, es würde der Abwehrreihe guttun. Wenn man dann doch einen Treffer kriegt, ist man erst einmal enttäuscht, der Gegner schöpft neuen Mut. Das ist eine Kettenreaktion.“ Doch Wolfsburg ließ sich nicht unterkriegen. „Die Mannschaft hat sich den Sieg heute erarbeitet und unbedingt gewollt. Das Publikum hat das gemerkt und stand heute wie eine eins hinter uns“, lobte Hecking.

Für die Spieler zählte nur das nackte Ergebnis. „Wir mussten keinen Big Deal machen“, betonte Kevin de Bruyne, der gleich in der ersten Aktion einen Schlag abbekommen hatte und bandagiert wurde. Doch der Belgier wiegelte ab: „Das wird nur zwei, drei Tage wehtun.“ Heißt: Für das Europa League-Spiel am Donnerstag gegen den OSC Lille (aktuell Zweiter in Frankreich!) ist de Bruyne nicht gefährdet. Auch in diesem Heimspiel sind die Grün-Weißen in der Bringschuld. „Das heute war Bundesliga-Druck, jetzt haben wir Europa League-Druck“, unterstrich Allofs am Sonnabend. „Wir müssen zusehen, zu punkten und in den Wettbewerb reinzustarten.“

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