Fußball – Bundesliga: Belgier kämpft mit Batshuayi um WM-Platz / Mehmedi mit Kurz-Debüt

Immerhin: Origis Torflaute endet...

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Immerhin die persönliche Flaute endete: Divock Origi (l., hier mit Renato Steffen) traf erstmals seit November wieder. 

ib Wolfsburg. Gut 25 Minuten lang dauerte sein Debüt im Wölfe-Dress.

Enttäuscht: Wolfsburgs Debütant Admir Mehmedi.

Stellenweise ließ Admir Mehmedi aufblitzen, dass er den VfL Wolfsburg beflügeln könnte – doch die Kohlen vermochte der Last Minute-Transfer aus Leverkusen beim abermals enttäuschenden 1:1 gegen den VfB Stuttgart (das zwölfte Saison-Remis!) nicht mehr aus dem Feuer zu reißen.

Dementsprechend hielt sich die Freude des Schweizers über den Einstand auch in Grenzen. Eine wirkliche Erklärung für den kapitalen Leistungseinbruch des VfL nach dem Wechsel hatte er so adhoc auch nicht. „Wir hatten sie nicht mehr so unter Kontrolle wie in der ersten Halbzeit. Am Ende haben wir 15 Minuten lang noch einmal alles versucht, aber leider den Lucky Punch nicht mehr geschafft.“ Sicherlich hätte er, anders als bei seinem selbstbewussten Ex-Club Leverkusen, ein „anderes Feeling“ im Team gespürt. Aber Verunsicherung sei nicht da, erklärte Mehmedi. „Dafür haben wir zu viele erfahrene Spieler auf dem Platz.“ Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht, am Mittwoch wartet das DFB-Pokal-Viertelfinale beim FC Schalke 04. Der Neuzugang glaubt, dass es „ein brutal schweres Spiel“ wird. Er sei bereit für einen Einsatz von Beginn an. „Ich fühle mich fit. Aber die Entscheidung trägt der Trainer.“

Zurück in der Startelf gegen die Schwaben war derweil der zuletzt erkrankte Divock Origi. Mit der zwischenzeitlichen Führung beendete er seine Torflaute seit dem 5. November beim 3:3 gegen Berlin. „Eine große Erleichterung“, gab die Liverpool-Leihgabe zu. Doch noch lieber hätte er drei Punkte eingeheimst. Es sei „schwer zu sagen“, was nach der Pause passiert sei. „In der ersten Halbzeit haben wir befreit gespielt, dann angefangen, zu viel nachzudenken. Wir haben einfach aufgehört, Fußball zu spielen, und Stuttgart erlaubt, zurück ins Spiel zu kommen. Enttäuschend.“

Der Treffer war für Origi aber auch wichtig mit Blick auf die WM in Russland. Immerhin hat der belgische Nationalspieler mit Dortmunds neuem Stürmer Michy Batshuayi (Doppelpack beim Debüt in Köln) nun einen starken Landsmann als Mitbewerber in der Bundesliga. „Ein Top-Junge“, bekräftigte Origi. Sei es denn überhaupt ein Wettbewerb zwischen den beiden um ein Ticket? Der VfL-Akteur lächelte: „Eine gute Frage für Roberto Martinez (belgischer Nationaltrainer, Anm. der Redaktion). Ich konzentriere mich auf mich selbst...“

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