„Ich genieße das“: Gerhardts nächstes Ausrufezeichen

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Im Kurs bei Oliver Glasner gestiegen: Yannick Gerhardt (r.).

Malmö – Wenn Wout Weghorst nicht knipst, dann machen es eben andere. Aktuell ist der VfL Wolfsburg offensiv unberechenbar.

Beim 3:0-Triumph in der Europa League bei Malmö FF glänzten wie schon beim Bundesliga-Sieg zuvor gegen Mainz zwei Akteure, die lange Zeit im zweiten Glied gestanden hatten.

Nummer eins: Yannick Gerhardt. Der Mittelfeldspieler kommt nach durchwachsener Hinrunde immer besser in Fahrt, nutzt seine Chance nach dem Ausfall von Kapitän Josuha Guilavogui. „Für mich ist das schön, ich genieße das. Ich hoffe, ich kann es dem Trainer schwer machen für die kommenden Wochen“, grinste Gerhardt. Dabei hätten es die Wölfe eingangs der Partie nicht leicht gehabt. „Es war sehr laut und hektisch. Aber wir haben es super angenommen. Mit dem 1:0 haben wir Malmös Hoffnungen im Keim erstickt und es sehr souverän runtergespielt.“ Es sei ein „cooles Erlebnis“ gewesen. Auch für die mitgereisten Fans.

Von diesen wurde auch Wegbereiter Josip Brekalo nach seinem dritten Treffer im dritten Spiel hintereinander gefeiert. Bei diesem hatte er trotz gehobener Fahne vom Linienrichter durchgezogen. Gut so. „Ich bin sehr glücklich“, strahlte der Kroate. Nicht nur aus persönlicher Warte. „Der Februar war perfekt mit fünf Siegen und einem Unentschieden. Wir haben gezeigt, dass wir eine super Mannschaft sind, und können gerne auch so einen März haben...“  ib

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