Hollerbach und Leuthard kommen, aber was wird aus „Litti“?

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Wendet sich Magath vom bisherigen Interimstrainer Pierre Littbarski (r.) ab? Eine Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen.

dpa/am Wolfsburg. Felix Magath setzt auch beim VfL Wolfsburg auf seine bewährten Co-Trainer Bernd Hollerbach und Werner Leuthard. Beide waren zuvor beim FC Schalke 04 freigestellt worden. „Die beiden werden auch nach Wolfsburg kommen. Mit ihnen werde ich die Arbeit aufnehmen“, sagte Magath.

Dafür trennt sich der VfL vom bisherigen Co-Trainer Eyjólfur Sverrisson. Die Zukunft vom bisherigen Interimstrainer Pierre Littbarski ist dagegen offen. Mit Ausnahme von Sverrissons Abgang stünden laut Magath „keine personelle Entscheidungen“ an. Littbarski besitzt in Wolfsburg noch einen Vertrag bis 2012. Der 50-Jährige hatte den VfL nach der Beurlaubung von Trainer Steve McClaren im Februar für fünf Spiele übernommen und davon vier verloren.

Pikanterweise hatte Littbarski am Donnerstag nichtsahnend das „Magath-System“ kritisiert und das physisch und psychisch fordernde Training Magaths als einen der Gründe für den sportlichen Absturz des Ex-Meisters ausgemacht. „Selbstverständlich habe ich mit Pierre Littbarski auch darüber geredet“, bestätigte Magath. Er habe aber „überhaupt kein Problem“ damit. „Ich bin es gewohnt, mit Kritik zu leben.“ Magath und Littbarski waren als Spieler 1986 zusammen Vize-Weltmeister geworden.

Allerdings verteidigte Magath seine Methoden und verwies auf die Erfolge. Mit vier verschiedenen Mannschaften (Stuttgart, München, Wolfsburg, Schalke) schaffte er nacheinander den Einzug ins internationale Geschäfte.

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