Hoeneß’ Liste: Lakic rückt weit nach vorn

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Ballt er bald im Wolfsburger Dress die Faust? Lauterns Srdan Lakic gilt als heißester Kandidat als Erbe von Edin Dzeko.

Wolfsburg - Von Ingo Barrenscheen. Ene, mene, muh, raus bist du... Die Liste spekulierter Winter-Verstärkungen für Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist um einen prominenten Namen kürzer. Bayerns Mark van Bommel bevorzugt Italien, wechselte gestern zum AC Mailand. Dafür scheint Lauterns Srdan Lakic in der Gunst stark gestiegen zu sein.

Weil der VfL bei Freiburg wegen Papiss Cissé abblitzte, scheint Manager Dieter Hoeneß nun die Lakic-Lösung zu favorisieren. Diese wurde gestern durch den FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz genährt: „Wenn morgen einer kommt mit zehn Millionen, dann kann man nichts ausschließen.“ Wobei die Wölfe diese Ablösesumme nie und nimmer zahlen dürften, ist Lakic doch im Sommer ablösefrei zu haben. Unlängst hatte Hoeneß klar gestellt: Trotz Stürmer-Not werde der Klub keine „überteuerten Schnellschüsse“ machen. Kuntz betonte zudem gestern: „Es gibt kein Angebot des VfL, deshalb kommentieren wir das auch nicht.“ Wolfsburg schaut sich nach Alternativen um. Namen werden in Hülle und Fülle gehandelt. Etwa Jonathan Legear (23) vom RSC Anderlecht oder Tim Matavz (22) vom FC Groningen. Beides junge Spieler mit Potential. Der Countdown läuft für die Wölfe. Montag schließt das Transferfenster. Übrigens gab es gestern noch eine Klarstellung von Freiburgs Trainer Robin Dutt in Sachen Cissé. Seine süffisante Bemerkung („Die Wolfsburger können ja weiter das Verhandeln üben, die kriegen ihn trotzdem nicht“) war dem VfL sauer aufgestoßen. Dutt rief gestern prompt Hoeneß an. „Ich habe ihm versichert, dass die Kontaktaufnahme mit Cissé hochprofessionell verlaufen ist. So wie Wolfsburg in der Angelegenheit vorgegangen ist, würde ich es mir immer wünschen.“ Seine zuvor getätigte Aussage habe er mit einem Schmunzeln gemeint gehabt.

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