spielen und siegen schlau

Hirn statt Herz: Wölfe

So brenzlig wie in dieser Szene wurde es vor dem Tor von Wolfsburgs Diego Benaglio (r.) nur selten.
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So brenzlig wie in dieser Szene wurde es vor dem Tor von Wolfsburgs Diego Benaglio (r.) nur selten.

mj Wolfsburg. Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben. So sagt es ein Sprichwort. Der VfL Wolfsburg drehte die Floskel nun erfolgreich um.

Im Duell der Europapokal-geplagten Teams setzten sich die Wölfe dank einer cleveren Leistung 1:0 gegen Mönchengladbach durch.

„Die Mannschaft hat ein anderes Gesicht gezeigt. Sonst spielt sie mit Herz und Leidenschaft, mit 100 Prozent. Heute war es schlau mit Verstand gespielt“, lobte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs. Nach dem frühen 1:0 durch Robin Knoche hätte der VfL die Führung clever runtergespielt und gegen die gute Kontermannschaft vom Niederrhein Ballverluste weitgehend vermieden, urteilte Allofs zufrieden.

„In den letzten Spielen hat es bei uns an der Effektivität gemangelt. Heute haben wir das vorne und hinten besser gemacht“, meinte Knoche, der sich über die Entstehung seines Tores besonders freute. „Ich wusste, dass Marcel Schäfer den Ball noch einmal reinbringt. Ich wollte auf den ersten Pfosten laufen. Dass der Ball dann aber so geblockt wird und mir vor die Füße fällt, ist dann schon glücklich“, meinte der Wolfsburger Verteidiger nach seiner klugen Entscheidung. Denn was man nach 20 Pflichtspielen nicht mehr in den Beinen hat, muss man dann wenigstens noch im Kopf haben.

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