Fußball – Bundesliga: 96-Manager und Ex-Union-Coach als potentielle Nachfolger von Rebbe und Schmidt gehandelt

Heldt und Keller: Reunion in Wolfsburg?

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Bald auch in Wolfsburg ein Team? Manager Horst Heldt (l.) und Trainer Jens Keller kennen sich von Schalke 04.

ib Wolfsburg. Nach außen hin ist der wieder einmal in Abstiegsnot geratene VfL Wolfsburg um Geschlossenheit bemüht.

Doch hinter den Kulissen wird offenbar schon am Notfall-Plan B gebastelt, falls die Tage von Sportdirektor Olaf Rebbe und Trainer Martin Schmidt alsbald gezählt sein sollten. Nach Informationen des Kicker beschäftigen sich die Wölfe mit 96-Manager Horst Heldt und Jörg Schmadtke. Und auch Ex-Union-Berlin-Coach Jens Keller ist ein Thema.

Angeblich könnte Heldt bei den Grün-Weißen den Posten des Geschäftsführers übernehmen, berichtet der Kicker. Angesichts der unverändert kritischen Lage im Vergleich zur Vorsaison ist mittlerweile auch Kader-Architekt Rebbe massiv in die Kritik geraten. Anfangs der Saison hatte er nach Valerien Ismael mit Andries Jonker bereits den zweiten Trainer entlassen – doch auch Martin Schmidt erwies sich bislang nicht als Glücksgriff für den Nachfolger von Klaus Allofs. Die nächsten zwei Bundesliga-Spiele gegen Bayern München und Mainz 05 könnten über das Wohl oder Wehe des aktuellen Führungsduos entscheiden.

Heldt dementierte gegenüber dem Kicker die Spekulationen: „Mir ist davon bislang nichts bekannt“, wird er zitiert. Demnach hat eine Kontaktaufnahme zum Manager des Niedersachsenrivalen offenbar noch nicht stattgefunden. Die Chancen, den früheren Schalker aus Hannover loszueisen, stehen ohnehin schlecht. Im Winter wollte bereits Schlusslicht 1. FC Köln Heldt abwerben – und handelte sich von 96-Präsident Martin Kind einen Korb ein. Die Rheinländer hatten sich vorab von Jörg Schmadtke getrennt, der seitdem vereinslos ist und ebenfalls in Wolfsburg gehandelt wird.

Genauso wie Jens Keller als potentieller Alternative zu Schmidt. Der frühere VfL-Profi (1995 bis 1998) und -Kapitän trainierte zuletzt bis Anfang Dezember den Zweitligisten 1. FC Union Berlin, arbeitete von 2012 bis 2014 bei Schalke 04 schon mit dem Manager Horst Heldt zusammen.

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