"Heimdeppen" fehlen die Worte

Die Miene von VfL-Trainer Steve McClaren vor dem Spiel passte zu seiner Gemütslage nach der Partie.

Wolfsburg - Von Arek Marud. Der Titel der "Heimdeppen" ist ihnen sicher. "Mir fehlen etwas die Worte", gab sich Marcel Schäfer nach dem 2:3 gegen Leverkusen kleinlaut. Nach zehn Punkten aus vier Spielen und nur zwei Gegentreffern endete die VfL-Aufholjagd ebenso abrupt wie der Traum vom dritten Heimsieg.

"Dabei haben wir ein gutes Spiel gemacht", verstand Schäfer die Fußball-Welt nicht mehr und kritisierte das Abwehrverhalten bei ruhenden Bällen. "Die Gegentore haben wir alle nach Standardsituationen bekommen, das kann einfach nicht sein. Hier müssen wir uns deutlich verbessern." Eine Mitschuld daran trug auch Torwart Marvin Hitz, der beim Freistoß vor dem 1:2 am Ball vorbeiflog. Trainer Steve McClaren nahm den jungen Vertreter des wegen einer Muskelverhärtung fehlenden Diego Benaglio in Schutz. "Ein Spiel ist voller Fehler. Das gehört zu seiner Entwicklung dazu. Er ist stark genug." Sascha Riether sah ebenfalls von Einzel-Schuldzuweisungen ab. "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit als Team nicht gut präsentiert und müssen die Schuld daher nicht bei Einzelnen suchen. Wir haben nicht als Mannschaft funktioniert."

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