Heckings Handschrift: Alle haben es kapiert

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Teil eines super Spielzuges: Ivan Perisic (r.).

mj Wolfsburg. Super, super, super. Bei seiner Analyse überschlug sich Dieter Hecking beinahe. Vor allem das 1:0 seiner Wölfe gegen Bayer Leverkusen hatte es dem Wolfsburger Trainer angetan. „Ein super Spielzug. Ein super Pass von Robin Knoche und super quergelegt von Ivan Perisic“, lobte Hecking die beiden Wegbereiter, die es Torschütze Bas Dost letztlich leicht gemacht hatten.

Innenverteidiger Knoche, der mit einem Steilpass auf Perisic die Leverkusener Deckung im Stile eines Spielmachers filettiert hatte, blieb bescheiden. „Ich habe mit Ivan vor dem Spiel noch darüber gesprochen, dass er mit den Laufweg anzeigen soll und das hat er auch gut gemacht“, meinte der junge Abwehrmann, der wieder einmal eine gute und erstaunlich abgeklärte Partie lieferte.

Es wächst etwas zusammen in Wolfsburg. Die Handschrift des Trainers Hecking sei mittlerweile schon spürbar, meinte Maximilian Arnold („Alle kapieren es“). „Die Mannschaft entwickelt sich weiter“, lobte auch Manager Klaus Allofs.

Und kann – das ist das Verdienst von Hecking und Allofs – zulegen. „Wir haben genügend Qualität“, sagt Arnold. Wie in Berlin setzte der Wolfsburger Trainer Impulse von der Bank, bracht mit Ivica Olic und Daniel Caligiuri die Vorbereiter des zweiten und dritten Wolfsburger Treffers.

Vor allem Caligiuri, der trotz seines Treffers in Berlin wieder auf die Bank musste, sei „eine tolle Einwechselung gewesen“ und könnte Perisic bald verdrängen. Dann müsste Knoche sich mit Caligiuri unterhalten. Aber das scheint beim VfL derzeit kein Problem zu sein.

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