schaut auf Everton-Hit

Haken hinter: Naldo

Christian Träsch (l.) und Co. machten eingangs viel verkehrt.
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Christian Träsch (l.) und Co. machten eingangs viel verkehrt.

ib Gelsenkirchen. Lästige Länderspielpause!? „Das darf keine Ausrede sein“, erwiderte Robin Knoche wie aus der Pistole geschossen.

Dass der Wiedereinstieg in den Bundesliga-Alltag gegen den FC Schalke 04 (2:3) nach hinten losging, hätte sich der VfL Wolfsburg selbst zuzuschreiben, meinte der Beinahe-Nationalspieler.

„Wir wissen, was wir können. Aber wir haben es in der ersten Halbzeit nicht abgerufen“, erklärte Knoche. Ehe sich der VfL versah, war das Auswärtsspiel praktisch auch schon verloren. „Wir haben uns das ganz anders vorgestellt. Unser Trainer hatte noch gesagt, wir müssen von der ersten Minute an konzentriert sein. Aber wir haben in der ersten halben Stunde das Spiel verloren“, bedauerte Knoches Nebenmann Naldo.

Wobei: Viel fehlte nicht – genauer gesagt ein paar Zentimeter –, und eben dieser Naldo hätte die Serie des VfL (zehn Pflichtspiele in Folge ungeschlagen) verlängert. In der Nachspielzeit streifte ein Kopfball der brasilianischen Bohnenstange die Oberkante der Latte. „Wir haben alles gegeben. An einem guten Tag geht der Ball rein“, sagte Naldo.

So reichte es nicht, um die Vielzahl an Fehlern aus der ernüchternden Anfangsphase auszubügeln. „Ich bin enttäuscht über die erste halbe Stunde. Wir haben Schalke fast eingeladen“, erklärte Keeper Diego Benaglio. Andererseits hätte der VfL in der zweiten Halbzeit auch „sehr viel richtig gemacht“.

Gedanken, die sich die Wolfsburger bewahren sollten. Mit den negativen Dingen wollte sich Naldo auch nicht mehr allzu lange beschäftigen. „Wir müssen das Spiel schnell abhaken und am Donnerstag drei Punkte mitnehmen.“ Donnerstag gastiert der FC Everton zum Europa League-Hit in Wolfsburg. Vielleicht der Beginn einer neuen Serie...

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