Fußball – Troféu Cinco Violinos: VfL verliert 1:2 bei Sporting

Guilavogui: Halswirbelbruch überschattet Testpleite!

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Gegen internationale Testspiel-Gegner läuft es für den VfL Wolfsburg (links Christian Träsch) in der Vorbereitung nicht.
  • VonAndreas Arens
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ar Lissabon. Die Schrecksekunde in der 65. Minute schmerzte den VfL Wolfsburg viel mehr als die letztendliche 1:2 (0:2)-Niederlage. Im Test bei Sporting Lissabon zog sich Mittelfeldspieler Josuha Guilavogui am Samstagabend den Bruch eines Halswirbels zu.

Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Franzose blieb nach einem unglücklichen Zweikampf benommen am Boden liegen und musste wieder ausgewechselt werden. Gestern dann die Diagnose nach einer Computertomografie in Lissabon. Mit einer stabilisierenden Halsmanschette konnte Guilavogui schließlich die Heimreise mit den Wölfen antreten. „Die Ärzte sagen, ich hätte Glück im Unglück gehabt.“ In der Tat! Der Defensivabräumer hofft auf einen positiven Heilungsverlauf, dürfte dem VfL aber lange Zeit fehlen.

Vier Europameister sicherten übrigens den anderen Grün-Weißen den Sieg. Für Portugals Vizemeister Sporting trugen Rui Patricio, William Carvalho, Adrien Silva und Joao Mario im Kampf um die Troféu Cinco Violinos maßgeblich zum 2:1 bei.

„Es war das erwartet schwierige Spiel. In den ersten 20 Minuten hatten wir eine sehr gute Ordnung, aber dann bekommen wir ein Tor aus dem Nichts. Das ist im Moment das Problem“, meinte VfL-Trainer Dieter Hecking. Das „Tor aus dem Nichts“ erzielte der algerische Nationalspieler Islam Slimani (26.). Und Sporting machte nun weiter Druck. Kapitän Adrien Silva verwandelte einen von Christian Träsch verursachten Foulelfmeter (34.).

Erst nach dem 0:2 fingen auch die Wölfe an, nach vorne zu spielen. Hecking stellte fest: „Sporting hat uns gezeigt, dass es auf internationalem Niveau keine echten Freundschaftsspiele gibt. Wir haben erst nach dem 2:0 angefangen mitzuspielen.“ Vor dem Seitenwechsel scheiterten Bas Dost und Ricardo Rodriguez am besten EM-Keeper Rui Patricio.

Immerhin: Jungspund Anton Donkor verbuchte dann noch ein Erfolgserlebnis, erzielte nach einem Konter den Anschlusstreffer (77.).

• VfL Wolfsburg: Casteels – Träsch (46. Seguin), Knoche (46. Ascues), Dante, Rodriguez (60. Horn) – Gerhardt, Arnold (46. Guilavogui/65. Conde) – Brekalo (60. Donkor), Didavi (60. Kruse), Caligiuri (74. Azzaoui) – Dost (60. Mayoral).

• Tore: 0:1 Slimani (26.), 0:2 Silva (34., FE), 1:2 Donkor (77.) .

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