Grünes Licht für Grün: Torwart kommt aus Fürth

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Nicht mehr Teil des Wolfsrudels: Sebastian Polter wird in der kommenden Saison nicht mehr für den VfL Wolfsburg spielen.

mj Wolfsburg. Das Personalkarussell bei Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg nimmt an Fahrt auf. Mit Torwart Max Grün von Erstliga-Absteiger SpVgg Greuther Fürth präsentierten die Wölfe nun den zweiten Neuzugang nach Mittelfeldspieler Daniel Caligiuri vom SC Freiburg.

Künftig nicht mehr auf der Wolfsburger Gehaltsliste sind Stürmer Sebastian Polter, den es nach einer Ausleihe zum 1. FC Nürnberg nun zum 1. FSV Mainz 05 zieht, und Yohandry Orozco zu finden. Der Venezuelaner kehrt Europa ganz den Rücken und läuft künftig in seiner Heimat für Deportivo Tachira FC auf.

An neue Farben muss sich Max Grün, der in Wolfsburg einen Vertrag bis 2016 unterschrieb, nicht gewöhnen. Schon bei der SpVgg Greuther Fürth waren es grün und weiß. Auch die Rolle wird wohl dieselbe sein. Wie in der Rückrunde meist hinter Wolfgang Hesl nur Bankdrücker, muss sich Grün auch in Wolfsburg wohl erst einmal mit der Ersatzrolle hinter Diego Benaglio zufrieden geben.

Diese Ausgangslage bewerten der Neuzugang und Manager Klaus Allofs gleich. „Wir haben mit Max jemanden verpflichtet, der unsere Torwartriege verstärkt und nach dem Weggang von Marwin Hitz dessen Rolle übernehmen kann“, sagt Allofs und Grün ergänzt: „Ich möchte den Konkurrenzkampf auf der Torhüterposition erhöhen, weiß meine Rolle aber klar einzuschätzen.“

Mit der Rolle des Ergänzungsspielers waren weder Orozco, der seit Januar 2011 nur sieben Bundesliga-Partien für die Wölfe bestritt, noch Polter zufrieden. „Sebastian hätte zum VfL zurückkehren können, ich denke aber, wir haben mit diesem Wechsel eine Lösung gefunden, die für alle am besten ist“, so Allofs. Bleibt abzuwarten, wie schnell sich das Karussell weiterdreht und für wen als Nächsten die beste Lösung gefunden wird.

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