Grafite fällt aus, Friedrich ist zurück

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Grafite fällt mit einem Muskelfaserriss zwei Wochen lang aus.

ib Wolfsburg. Frohe und schlechte Kunde für den VfL Wolfsburg: Während Arne Friedrich nach drei Monaten Zwangspause Anfang der Woche erstmals wieder auf dem Trainingsplatz stand, fällt Stürmer Grafite zwei Wochen lang aus!

Beim Brasilianer ist am Sonntag in Köln die alte Verletzung wieder aufgebrochen, kurz vor der Pause zog er sich einen leichten Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Im Heimspiel gegen Werder Bremen am kommenden Sonnabend wird der siebenfache Saisontorschütze den Wölfen in jedem Fall fehlen. Auch der Einsatz in Kaiserslautern ist fraglich. „Das ist bitter, weil Grafite gerade gut in Form war“, bedauert Co-Trainer Pierre Littbarski. Ein kleiner Lichtblick war hingegen die Rückkehr von Arne Friedrich nach dessen Bandscheiben-OP. Er feierte am Montag sein Trainings-Comeback, absolvierte eine leichte Einheit mit Reha-Trainer Wolfhard Savoy. „Es ist ein großer Schritt für mich. Ich fühle mich gut und hoffe, dass es ohne Probleme weitergeht“, strahlte der Innenverteidiger. Allerdings weiß der Neuzugang von Hertha BSC Berlin auch, dass er nach der „schwierigsten Verletzung“ seiner Karriere nichts überstürzen darf. „Nach wie vor hoffe ich, noch ein bis zwei Spiele machen zu können in diesem Jahr. Aber wir gehen es langsam an.“ Seine Leidenszeit wurde durch die unbefriedigende Situation des VfL noch verschärft. „Insgesamt spielen wir einfach nicht genug Fußball“, hat Friedrich beobachtet. „Wir müssen noch mehr als Einheit auftreten und uns über 90 Minuten zerreißen.“ So spricht ein Hoffnungsträger. Auch Wolfsburgs Coach Steve McClaren hat den Mut noch nicht verloren. Für sein Ziel, bis zur Winterpause 25 Punkte zu verbuchen, müsste der VfL alle drei noch ausstehenden Partien 2010 gewinnen. „Das zu erreichen, ist nach wie vor möglich“, sagt der Engländer und verweist auf die Drei-Siege-Serie eingangs der Saison. Seine Position ist nicht mehr umstritten. Wohl auch deshalb betonte er: „Die nächsten drei Wochen sind eminent wichtig für die Zukunft jedes einzelnen hier im Club.“

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