Fußball – Bundesliga: Zurückgekehrter Torjäger hatte vor Elfer-Fehlschuss schon so eine Ahnung

Gomez’ Tag ist „nicht ganz verkorkst“

Dritte Etage... Wolfsburgs Mario Gomez (l.) rutscht bei seinem Elfmeter aus und verschießt gegen S04-Torwart Ralf Fährmann.
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Dritte Etage... Wolfsburgs Mario Gomez (l.) rutscht bei seinem Elfmeter aus und verschießt gegen S04-Torwart Ralf Fährmann.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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ib Gelsenkirchen. Es war etwas gequält, aber: Mario Gomez konnte nach dem Schlusspfiff lächeln.

Fast wäre der Rückkehrer im Gastspiel beim FC Schalke 04 zum Pechvogel des Tages mutiert durch seinen versemmelten Hosenboden-Elfmeter, doch Sturmkollege Divock Origi rettete dann noch ansatzweise die Stimmung im Lager des VfL Wolfsburg.

„Ich habe mich zu sehr mit den schlechten Platzverhältnissen beschäftigt und bin weggerutscht“, beschrieb der Nationalspieler seinen Fauxpas beim Strafstoß. „Ich hatte vorher schon die Stelle platt gedrückt und habe mir gedacht: Oh, oh, das wird gefährlich...“ Gomez war froh, dass am Ende erneut ein Punkt heraussprang „und der Tag nicht ganz verkorkst war“ für ihn. Zumal der Goalgetter der Vorsaison den Treffer in der Nachspielzeit auflegte. „Das zeichnet unsere Mannschaft im Moment auch aus, dass wir nicht aufstecken. Ich bin stolz auf die Mannschaft. So zurückzukommen, ist aller Ehren wert.“

In Gomez‘ Augen hätten die Wölfe eine „absolut geile zweite Halbzeit gespielt. Es hat sich so angefühlt, als liefe Schalke hinterher. Wenn wir mit dieser Mentalität weiterspielen, werden die Dreier ganz schnell kommen.“ In die gleiche Kerbe schlugen auch seine Vereinskollegen. Josuha Guilavogui forderte: „Wir müssen nun einen Schritt nach vorne machen. Jetzt wissen wir, dass es nicht einfach ist, gegen Wolfsburg zu gewinnen, aber jetzt müssen wir Punkte holen.“ So sieht es auch Trainer Martin Schmidt: „Wir müssen mit dieser Mentalität soweit sein, um Sieg anzusteuern.“

Dafür muss es runder laufen als in Hälfte eins. Gomez: „Wir hatten einen anderen Plan, mit dem Ball mehr Ruhe zu haben. In der zweiten Halbzeit haben wir das zum Glück besser gemacht.“

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