Fußball – Bundesliga: Geteilte Meinungen über das 0:0 des VfL Wolfsburg in Dortmund

Glücklich oder verdient?

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Für Martin Schmidt war es „ein verdientes Unentschieden“.

mth Dortmund. War es nun glücklich, oder wäre mehr drin gewesen? So richtig festlegen wollte sich im Lager des Fußball-Bundesligisten, VfL Wolfsburg, nach dem torlosen Remis bei Borussia Dortmund niemand. Fakt ist: Ein Wolfsburger Sieg wäre möglich gewesen.

Maximilian Arnold (l.) empfand den Punktgewinn als glücklich.

Der Punktgewinn in Dortmund ist bereits das elfte Unentschieden in dieser Bundesliga-Spielzeit für den VfL Wolfsburg. VfL-Coach Martin Schmidt ordnete dieses Remis zu den besseren, zu den Bonuspunkten ein. Wie bei den Spielen gegen Leverkusen, Schalke oder Bayern nehme man diesen Punkt aus Dortmund gerne mit. „Das sind Punkte, die einem gut tun, die die Konkurrenz nicht unbedingt holt. Das gibt Rückenwind.“

Doch auch Schmidt ist nicht entgangen, dass seine Mannschaft auch das ein oder andere Mal mächtig Dusel hatte oder auch vom Dortmunder Unvermögen vor dem Tor profitierte. Schmidt: „Wenn man das ganze Spiel sieht und die Chancen der Dortmunder, dann war es ein glückliches Unentschieden.“

Doch gerade in der letzten halben Stunde des Spiels sah Schmidt sein Team besser in der Partie. „Wir hatten auch unsere Chancen.“ So kam der Wölfe-Trainer zum abschließenden Fazit, „ein insgesamt verdientes Unentschieden“ gesehen zu haben.

Der Wolfsburger Kapitän, Paul Verhaegh, konnte benennen, warum es letztlich nicht für drei Punkte im Signal Iduna Park gereicht hat. „Der letzte Pass hat bei uns gefehlt, um ein Tor zu schießen.“ Oder auch das gewisse Quäntchen Glück. Etwa in der ersten Hälfte bei der exzellenten Gelegenheit für Daniel Didavi. Verhaegh: „Der war gut abgeschlossen. Der Keeper hat gut gehalten.“ Insgesamt war Verhaegh nicht unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Das Auswärtsspiel in Dortmund sei „deutlich besser als die letzten beiden in 2017“ gewesen.

Verhaeghs Teamkollege Maximilian Arnold konnte mit dem Punkt ebenso gut leben. „Wenn man den Spielverlauf sieht, kann man froh sein.“ Doch auch er betonte wie sein Coach, dass der VfL „in der letzten halben Stunde das spielbestimmende Team“ gewesen sei. Auf diese Leistung lasse sich aufbauen.

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