Fußball – Bundesliga: Wölfe siegen gegen Mönchengladbach

Glück des Tüchtigen: VfL macht guten Job

Gut gemacht: Robin Knoche (M.) holte sich nach seinem Tor gegen Mönchengladbach die Glückwünsche seiner Mitspieler ab.
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Gut gemacht: Robin Knoche (M.) holte sich nach seinem Tor gegen Mönchengladbach die Glückwünsche seiner Mitspieler ab.

dpa/mj Wolfsburg. Ladies first! In der Frauenfußball-Bundesliga ist der VfL Wolfsburg schon an Bayern München vorbeigezogen und neuer Tabellenführer. Bei den Herren dauert das noch einige Zeit.

Immerhin bleiben die Wölfe aber erster erster Verfolger des Rekordmeisters von der Isar. Mit dem 1:0 (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach wahrten die Grün-Weißen den Abstand von sieben Zählern. Ein Torwartfehler von Yann Sommer begünstigte das Tor des Tages durch Abwehrspieler Robin Knoche (12. ).

Mit einer cleveren Leistung ließen die Wölfe (Josuha Guilavogui/r.) die starke Gladbach Offensive nicht zum Zug kommen.

„Die Mannschaft hat einen hervorragenden Job gemacht“, lobte VfL-Trainer Dieter Hecking drei Tage nach dem 0:2 gegen den FC Everton in der Europa League. „Dieser Sieg ist nach den zwei Niederlagen zuletzt umso höher zu bewerten. Ich glaube, im Moment macht die Mannschaft sehr, sehr viel richtig.“ Kollege Lucien Favre wollte sein Team nicht kritisieren, bemängelte aber die Chancenverwertung vor der Pause. „Da hatten wir 62 Prozent Ballbesitz. Wir haben gekämpft und alles gegeben. Ein wenig hat heute gefehlt: bei den Torchancen und mit der Geduld. Momentan ist es schwer“, so Favre.

Abtasten und kein Risiko – das Sicherheitsdenken prägte nur die ersten Minuten in der mit 30 000 Zuschauern ausverkauften VW-Arena. Knoche nutzte gleich die erste und einzige echte Chance der Hecking-Elf vor der Pause: Nach einer Flanke von Marcel Schäfer missglückte die Faustabwehr von Gladbachs Keeper Sommer, der VfL-Abwehrspieler musste nur noch seinen Fuß hinhalten. „Das war wirklich unglücklich“, gab Sommer zu.

In der Defensive standen die Wolfsburger zunächst sicher – gegen zwei Viererketten kamen die sonst so offensivstarken Borussen in der ersten Viertelstunde nicht zum Zug. Doch das 0:1 weckte die Gäste, Wolfsburg zog sich zurück und gab dem Gegner mehr Raum. Nun war es eine Partie auf Augenhöhe.

Nach der ersten Ecke der Gäste wurde es auch für Wolfsburgs Keeper Diego Benaglio gefährlich: Gegen Gladbachs Startelf-Debütanten Roel Brouwers musste der VfL-Kapitän sein ganzes Können abrufen (18.). Großes Glück hatte Benaglio beim Kopfball von Patrick Herrmann (30.). Später vergab auch noch Max Kruse (33.).

Nach der Pause drehten die Wolfsburger wieder auf, das 2:0 lag mehrmals in der Luft: Ivica Olic und Ivan Perisic scheiterten kurz hintereinander – beim Abstauber stand Kevin de Bruyne im Abseits (58.). Favre versuchte es 20 Minuten vor dem Ende mit einem offensiven Doppelwechsel. Doch Chancen konnten sich die Gäste bis auf den Querschläger von Weltmeister Christoph Kramer in der Schlussminute ans Außennetz nicht mehr erarbeiten.

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