Fußball – Bundesliga: Wölfe aber durchaus zufrieden mit der Leistung / Vorfreude auf Gladbach

Ginczek vermisst Killer-Instinkt

Bei seinem Startelf-Debüt vermochte Wolfsburgs Daniel Ginczek (r.) nur wenige Offensiv-Akzente zu setzen.
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Bei seinem Startelf-Debüt vermochte Wolfsburgs Daniel Ginczek (r.) nur wenige Offensiv-Akzente zu setzen.
  • VonJannis Klimburg
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jk Wolfsburg. Das große Manko liegt klar auf der Hand: Die letzte Kaltschnäuzigkeit hat gefehlt. Zwar nahm der VfL Wolfsburg gestern Abend am Ende zufrieden einen Punkt mit nach Niedersachsen, doch für die Wölfe wäre noch mehr drin gewesen beim FSV Mainz 05 (0:0).

Vor allem in den ersten 45 Minuten hatte der VfL oftmals die Führung auf dem Fuß. „Wir hatten zahlreiche Chancen, mehr als die Mainzer. Einige davon hätten wir machen müssen. Dann wäre es für den Gegner schwierig geworden“, befand VfL-Akteur Maximilian Arnold. Trotzdem zeigte sich der Mittelfeldmotor mit der Darbietung einverstanden: „Wir haben die richtige Reaktion nach der Freiburg-Pleite gezeigt. Den Punkt nehmen wir gerne mit und freuen uns jetzt schon, dass es am Samstag gegen Gladbach weitergeht.“

Doch dann müssen die Grün-Weißen wieder mehr Durchschlagskraft entwickeln. Denn nach dem Seitenwechsel lief nicht mehr viel zusammen. Auch weil der entscheidende Pass fehlte. „Die letzte Konsequenz hat bei uns gefehlt. Bis zum Sechzehner sah das ganz ordentlich aus. Aber dann müssen wir mehr zum Killer werden“, beschreibt es VfL-Stürmer Daniel Ginczek, der ähnlich wie Arnold mit der Performance zufrieden war: „In Mainz ist es immer schwierig zu spielen. Sie sind sehr bissig in den Zweikämpfen. Und dafür haben wir es eigentlich ganz gut gemacht, denn wir haben hinten nur wenig zugelassen.“

Es geht Schlag auf Schlag derzeit in der Bundesliga. Am Samstag (15.30 Uhr) kommt der Tabellenvierte Borussia Mönchengladbach in die Volkswagen Arena. Dann hat der VfL Wolfsburg die nächste Chance, nach drei sieglosen Spielen in Folge den dritten Dreier der noch jungen Saison einzufahren. „Wir haben gegen Mainz Blut geleckt. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten und dann werden wir in naher Zukunft auch wieder mehr Tore schießen und uns belohnen“, ahnt Arnold.

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