Vom Geschassten zum Retter: Ciceros Traumtor rettet Remis

+
Skeptische Miene bei Steve McClaren: Das magere 1:1 in Köln ließ erneut keinen Aufwärtstrend erkennen.

am Köln. Ausgerechnet Cicero: Die zuletzt hart kritisierte brasilianische Leihgabe rettete dem erneut weit unter seinen Möglichkeiten spielenden VfL Wolfsburg einen schmeichelhaften Punkt beim 1. FC Köln.

In der 77. Minute wechselte VfL-Trainer Steve McClaren Cicero für Josué ein. Und der Joker fügte sich glänzend ein. Nur vier Minuten nach der Hereinnahme glich der defensive Mittelfeldspieler mit einem Kunstschuss zum 1:1 aus. Der Kölner Mohamad fabrizierte nach einer Flanke von der linken Seite eine Bogenlampe. Der Ball senkt sich zu Cicero, der zum Fallrückzieher ansetzt und trifft. Dabei hatte Cicero bisher die Erwartungen nicht ansatzweise erfüllen können, spielte zuletzt beim 1:1 auf St. Pauli unterirdisch und wurde vorzeitig ausgewechselt. Doch der Treffer hat nur die anhaltenden VfL-Probleme kaschiert. „Wir hatten eine sehr schwierige erste Halbzeit“, bilanzierte VfL-Trainer Steve McClaren, der trotz einer Ansammlung von Stars und teuren Einkäufen bis zum heutigen Tag dem Team keine Handschrift verpasst hat und deshalb zunehmend in die Kritik gerät. Bedenklich stimmt, dass die Mannschaft zum wiederholten Mal ihre Auswärts-Lethargie spät abgelegt hat. Das Thema Europa muss der VfL zunächst ad acta legen (acht Punkte Rückstand auf Platz fünf). Nach derzeitigem Leistungsstand war es allenfalls ein Punkt gegen den Abstieg.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare