Fußball – Bundesliga: Wolfsburgs Metermacher und Matchwinner happy über erstes Saisontor

Gerhardts letzter Lauf ins Glück

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Jaaaaaaaaaaa! Yannick Gerhardt lässt die ganze Freude und Erleichterung über seinen ersten Saisontreffer – gleichbedeutend mit dem Sieg in Augsburg – heraus.

ib Augsburg. Kein Daniel Ginczek. Auch kein Wout Weghorst. Die Protagonisten des Finales furioso vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg waren am Sonntagabend beim FC Augsburg dieses Mal andere Namen. Zu guter Letzt Yannick Gerhardt. Das Wolfsburger Laufwunder.

Und nun endlich auch einmal der Wolfsburger Torschütze und obendrein Matchwinner.

Mit Schirm, Charme und dem entscheidenden Lauf in die Gefahrenzone stand der Ex-Kölner nach dem idealen Weihnachtsgeschenk für seinen Club gutgelaunt dem TV-Sender Sky Rede und Antwort. Und gab zu, vorab schon durchaus gefrustet gewesen zu sein. „Einige Spieler haben zu mir gesagt, dass ich auch mal dran bin. Jetzt ist es soweit“, strahlte Gerhardt nach seinem ersten und so wichtigen ersten Saisontreffer. Beim Sieg fünf Tage zuvor gegen Stuttgart etwa hatte er in der 74. Minute noch eine Riesenchance ausgelassen. Doch gestern Abend in Augsburg bewies er in der 89. Minute Vollstrecker-Qualitäten. Der 24-Jährige beschrieb die Szene wie folgt: „Wir waren mit unseren Kräften schon ein bisschen am Ende. Dann habe ich gesehen, dass Koen (Casteels, Anm. der Redaktion) überragend auf Renato (Steffen) gespielt hat. Ich dachte mir: Den Lauf machst du noch und lasse den Ball dann über den Schlappen laufen...“

Gerhardt gab aufgrund des Zeitpunktes zu, dass der Erfolg „ein bisschen glücklich“ zustande gekommen sei. Trotz entsprechender Warnung in der Kabine sei Wolfsburg von der Augsburger Wucht nach Wiederbeginn überrascht worden. Weitaus unverhoffter sind die 28 Punkte und Platz fünf für die Wölfe zur Winterpause. Letztlich aber kein Zufallsprodukt, meint Gerhardt: „Ich hätte die Dramatik nicht gebraucht. Aber wir haben einen Lauf und haben uns das durch die Spiele in der Vorrunde immer mehr verdient.“

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