Fußball: Wolfsburgs Geschäftsführer Schmadtke lobt Bedingungen in Schladming

Gelöste Stimmung im grün-weißen Lager

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Crossover-Sport: Beim Fußball-Tennis hatten die VfL-Profis gestern jede Menge Spaß.

Schladming – Tag fünf in Schladming begann entspannt. Lockeres Ausradeln stand gestern für die Fußball-Profis des VfL Wolfsburg nach dem Test gegen Fenerbahçe Istanbul (1:1) zu Beginn der nächsten Trainingslager-Einheit auf dem Programm.

Und auch nach der Berg- und Talfahrt ließ es Chefcoach Oliver Glasner eher locker angehen.

Beim Fußballtennis mischte auch Sportdirektor Marcel Schäfer mit und demonstrierte, dass er mit seinen Nachfolgern in Grün-Weiß noch gut mithalten kann. Sehr zur Freude der rund 60 angereisten Fans zeigen sich die Wölfe in Österreich volksnah und kontaktfreudig. So wurde kurzerhand ein Gruppenfoto mit allen Spielern geschossen und beim gemeinsamen Essen mit Kaiserschmarrn, Apfelmus und Vanillesoße die persönlichen Kontakte vertieft.

Optimistischer Blick in die Zukunft: VfL-Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke (l.) sehnt den Bundesliga-Start herbei.

Glückliche Gesichter also allenthalben. Der VfL-Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke erklärte, dass sich die Wölfe im Trainingslager in Schladming sehr wohl fühlen und eine Wiederkehr in die Steiermark im kommenden Jahr im Auge haben. „Das Wetter ist super, die Sportanlage ist toll in Schuss. Auch die Spieler fühlen sich hier alle wohl und genießen die Trainingseinheiten mit Trainer Oliver Glasner und seinem Team“, unterstrich Schmadtke. Der Kaderplaner blickt inmitten des Alpen-Panoramas positiv in die Zukunft und sehnt allmählich den Bundesligastart herbei.

Indes hat Admir Mehmedi ein anderes Nahziel im Kopf: das Wiedersehen mit seiner Frau und seinem Töchterchen, das am Mittwoch zur Welt gekommen ist. Bis Sonnabend muss er sich noch gedulden, nach dem Testspiel gegen den 1. FC Union Berlin bricht der Wolfsburger Tross wieder gen Aller auf. Auch Maximilian Arnold blickt Vaterfreuden entgegen, die Geburt seines Sohnes steht unmittelbar bevor.

Am heutigen Mittwoch haben die VfL-Profis übrigens trainingsfrei, am Donnerstag und Freitag stehen jeweils zwei Einheiten an, ehe der Vergleich mit Union den Abschluss bildet. Auch am Samstag wird zur Halbzeit komplett durchgewechselt. Die Stammelf mag Glasner vielleicht schon im Kopf haben, hält sie aber noch geheim, weil ein gesunder Konkurrenzkampf entstanden ist. Die mitgereisten Fans haben ihr Wunschteam indes schon auf dem Zettel, haben ihre Favoriten in den Testspielen bereits herauskristallisiert.  sg

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