Fußball – DFB-Pokal, Viertelfinal-Auslosung: VfL Wolfsburg reist nach Gelsenkirchen zum S04

Es geht wieder in den Ruhrpott

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Wieder auf Schalke: Erst Ende Oktober reiste der VfL Wolfsburg (r.) nach Gelsenkirchen. Nun geht es Anfang Februar für die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt wieder in den Ruhrpott zum S04. 

Dortmund/Wolfsburg. Es geht einmal mehr in den Ruhrpott. Im Viertelfinale des DFB-Pokals muss der VfL Wolfsburg am 6. oder 7. Februar beim FC Schalke 04 antreten. Die genaue Terminierung steht noch aus.

Am gestrigen Abend losten im Fußball-Museum in Dortmund DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch und DHB-Teammanager Oliver Roggisch die vier Partien für das Viertelfinale aus. 

Als letzte Paarung wurde der VfL Wolfsburg dann den Königsblauen zugeteilt. Keine leichte Aufgabe für die Grün-Weißen, denn unter Trainer Domenico Tedesco fand S04 zurück zu alter Konstanz. Bisher warf der Tabellenzweite Dynamo Dresden, Wehen Wiesbaden und den 1. FC Köln aus dem Wettbewerb. Erst Ende Oktober reiste der VfL zum Punktspiel nach Gelsenkirchen und konnten einen Punkt entführen (1:1).

Die meisten VfL-Fans werden sich vermutlich ein anderes Los gewünscht haben. Für Wolfsburgs Chef-Coach, Martin Schmidt, hätte es indes nicht besser kommen können. „Es ist ein gutes Los. Ich würde sogar sagen, dass es ein Wunschlos ist.“ Die Knappen würden dem VfL liegen, erklärte der Trainer.

Dass die Wölfe auswärts ran müssen, sieht Schmidt ebenfalls nicht als Nachteil. Man habe auf Schalke nichts zu verlieren und „die Rolle des Herausforderers passt im Moment“ zu den Wolfsburgen.

Doch nicht alle im VfL-Lager waren glücklich mit der Auslosung. Sportdirektor Olaf Rebbe: „Wir hätten natürlich lieber ein Heimspiel gehabt, aber Wünschen gehen nun einmal nicht immer in Erfüllung.“

• Die restlichen Viertelfinal-Paarungen: 

Eintracht Frankfurt – FSV Mainz 05,
Bayer 04 Leverkusen – SV Werder Bremen,
SC Paderborn – FC Bayern München.

Von Jannis Klimburg

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