„Gefühlte Niederlage“ für Allofs neue Motivation

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Manager Klaus Allofs sieht den VfL auf einem guten Weg.

mj Nürnberg. Vier Siege in Serie, der rasante Vormarsch auf Platz fünf und dann... nur ein 1:1 beim immer noch sieglosen 1. FC Nürnberg. Zu wenig für Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg. „Wir haben zwei Punkte liegen gelassen“, bilanzierte auch Manager Klaus Allofs nach der in Franken gerissenen Siegesserie.

Ein „gewaltiger Rückschritt“ sei das Remis aber nicht gewesen, meinte der Wolfsburger Geschäftsführer Sport. Die Wölfe rangieren weiter auf einem Europa League-Platz, hätten den Vorsprung nach unten aber ausbauen können. Zumal die Konkurrenten Schalke (3:3 in Frankfurt), Stuttgart (0:2 gegen Mönchengladbach) und Berlin (0:1 gegen Leverkusen) allesamt nicht gewannen.

Allofs selbst sei über das Remis nicht nur deshalb enttäuscht gewesen und die Spieler auch unzufrieden. Aber „die Mannschaft ist auf einem guten Weg. Das hat das Spiel gezeigt“, so Allofs, der einzig die mangelhafte Chancenverwertung der Grün-Weißen kritisieren konnte. „Wir haben das Spiel kontrolliert, uns viele Chancen erspielt und hätten auch das zweite Tor machen müssen“, sagte Allofs, der die „gefühlte Niederlage“ (Robin Knoche) durchaus als hilfreich einstufte. Man müsse doch begreifen, dass „wir noch nicht da sind, wo wir hinwollen.“ Das magere 1:1 sei eine Motivation, weiter hart an sich zu arbeiten und sich zu verbessern.

Am besten schon am Freitag (20.30 Uhr) im Nord-Derby gegen den Hamburger SV. Dann soll die Serie der ungeschlagenen Spiele um eines und bestenfalls um drei Punkte erweitert werden. „Ein Punkt in Nürnberg ist in Ordnung. Aber es könnte besser sein. Das müssen wir gegen Hamburg zeigen. Und ich bin mir sicher, dass uns das gelingt“, meinte Spielmacher Diego. Ein Nachweis für eine Verbesserung wäre es, das Spiel früh zu entscheiden. „Das ist das, was ganz gute Mannschaften ausmacht“, sagte Allofs.

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