Rodriguez flirtet mit Real, Knoche bald einer für Löw?

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Daumen hoch: Robin Knoche spielte stark gegen Gladbach.

ib/dpa Wolfsburg. Erfolg macht sexy. Aber er weckt durchaus auch Begierde bei anderen. Davon kann Wolfsburgs Abschluss-Gegner Borussia Mönchengladbach ein Klagelied singen. 2012 verloren die Fohlen wichtige Eckpfeiler an die Konkurrenz. Und auch einige VfL-Profis wecken mehr und mehr Begehrlichkeiten.

Etwa Linksverteidiger Ricardo Rodriguez, der nach dem 3:1-Sieg am Sonnabend offenherzig mit dem kolportierten Interesse von Real Madrid kokettierte. Das sei schön zu hören, erklärte der Schweizer und sagte trotz des noch bis 2016 laufenden Vertrages in Wolfsburg zu seiner Zukunft: „Das lasse ich offen.“

Auch Luiz Gustavo könnte als Stammspieler Brasiliens bei der WM europäischer Topclubs auf den Plan rufen. Angesprochen darauf reagierte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs unwirsch. „Alle haben noch Vertrag“, blaffte er und beendete die Fragerunde.

Nicht vor dem Absprung, aber vor dem Sprung in die deutsche Nationalmannschaft befinden sich derweil zwei Jungwölfe. Maximian Arnold hat seine Erst-Einladung von Jogi Löw für das Länderspiel am Dienstag in Hamburg gegen Polen ja bereits erhalten. „Ich freue mich daüber, kann das aber schon ganz gut einordnen“, sagte Arnold nüchtern. Das Eigengewächs freute sich mehr über seine gelungene Saison und das Erreichen der Europa League. „Ich bin erst 20 und habe schon so viele Bundesliga-Spiele gemacht. Das ist geil. Jetzt freue ich mich auf jede Reise und auf jedes Hotel in der Europa League.“ Kleiner Wermutstropfen: Arnold verpasst die Mannschaftsfahrt nach Mallorca.

Wer weiß: Vielleicht reisen Arnold und Robin Knoche ja bald gemeinsam zu A-Länderspielen. Der junge Innenverteidiger glänzte gegen Gladbach und wäre ebenfalls einer für den DFB, meint Trainer Dieter Hecking: „Ich habe vor ein paar Wochen mit Jogi Löw gesprochen. Wenn Robin in seiner Entwicklung so weitermacht, gibt es kein Vorbeikommen mehr an ihm.“

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