Berater von de Bruyne weilt im Trainingslager

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Jubelt er bald auch im Wolfsburger Dress? Belgiens Nationalspieler Kevin de Bruyne will in die Bundesliga. Sein Berater besucht den VfL im Trainingslager.

ib Abu Dhabi. Vom Winde verweht statt eitel Sonnenschein... Die erste Einheit des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg im Trainingslager in Abu Dhabi beanspruchte die Stimmbänder von Chefcoach Dieter Hecking gewaltig.

Den Wölfen – Diego und Ricardo Rodriguez absolvierten nur leichtes Lauftraining – blies am Montag eine steife Brise um die Ohren. Dazu noch die angrenzende Hauptstraße. Heckings Anweisungen waren kaum zu verstehen. „Das war störend, vor allem das Anschreien gegen den Wind. Wenn ich das zwei Tage lang mache, habe ich keine Stimme mehr“, monierte der Trainer und fand mit dieser Kritik direkt Gehör: Nachmittags erhielten die Wolfsburger, die am Dienstag gegen Vitesse Arnheim (16.30 Uhr, live auf Sport1) testen, ein ruhigeres Areal.

Ob der VfL auch in der Akte Kevin de Bruyne auf offene Ohren stößt, bleibt offen. Patrick de Koster, Berater des Belgiers, weilt in Abu Dhabi. „Kevin möchte am liebsten in der Bundesliga spielen“, erklärte de Koster. Der Ball liege allerdings beim FC Chelsea, betonte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs, der ebenfalls Interesse am Japaner Manabu Saito zeigt. Die Blues haben ein Angebot vorliegen. Den umgekehrten Weg auf die Insel könnte Ivan Perisic einschlagen: Angeblich will Manchester United den Kroaten verpflichten, müsste dafür 8,4 Millionen Euro berappen. Indes verkündete Diego, bis Sommer definitiv in Wolfsburg zu bleiben.

Fakt ist der Abschied von Federico Palacios-Martinez. Der A-Jugend-Torjäger (29 Tore in 14 Spielen!) wechselt zu Red Bull Leipzig. Entweder sofort oder im Sommer. Nach Julian Brandt (Leverkusen) das nächste flüchtende Top-Talent.

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