Der Stehauf-Madlung: Wechsel „ist vom Tisch“

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Wieder mittendrin statt nur dabei: Alex Madlung (r.).

dpa/ib Wolfsburg. Alexander Madlung ist einfach nicht kleinzukriegen. Unzählige Male schon schien der kopfballstarke Abwehrspieler beim VfL Wolfsburg vor dem Aus. Auch in diesem Winter zählte der in der Bundesliga-Hinrunde teilweise zu den VfL-Amateuren abgeschobene Hüne zu den sicheren Wechselkandidaten. „Das ist vom Tisch. Das war auch die Ansage vom Trainer“, bestätigte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs am Sonnabend.

Spätestens seit dem 2:0 gegen Stuttgart, bei dem Madlung zum ersten Mal in dieser Saison in der Startelf stand und prompt zum Endstand traf, muss sich Allofs andere Spieler suchen, die Wolfsburg verlassen sollen, um den Mammutkader zu verkleinern. „Die Karten sind wieder neu gemischt worden“, meinte Allofs angesichts des neuen Trainers Dieter Hecking.

Der vertraute Madlung als Ersatz für den gelbgesperrten Naldo. In der Vergangenheit hätte der gebürtige Braunschweiger „nicht alles richtig gemacht“, sagte Allofs. Gegen die Schwaben schon. Nach guten Trainingsleistungen zuletzt überzeugte der 30-Jährige auch bei seinem Startelf-Comeback. „Er hat heute auch ein gutes Spiel gemacht“, lobte Allofs den beherzten Auftritt Madlungs.

Für den Abwehrspieler selbst war es „ein Déjà-vu-Erlebnis“. Schon oft kam er in Wolfsburg aus ähnlichen Situationen wieder zurück. Selbst eine Vertragsverlängerung im Sommer ist nun nicht ausgeschlossen. „Der VfL ist mein erster Ansprechpartner“, sagte Madlung.

In diesem Punkt wollte sich Allofs noch nicht festlegen am Sonnabend: „Wir werden nicht heute, nicht morgen und auch nicht übermorgen über Vertrags-Verlängerungen reden, nehmen uns Zeit. Das müssen die Spieler verstehen.“

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