Löwen düpieren Wölfe

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Hinten dran: Der VfL Wolfsburg (r. Naldo) musste dem Niedersachsen-Rivalen Eintracht Braunschweig (Marcel Correira) beim Nord-Cup im Spiel um Platz drei den Vortritt lassen.

Hamburg - Von Ingo Barrenscheen. Satz mit x, das war wohl nix! Schlimmer als der vierte und damit letzte Platz beim Nord-Cup dürfte für den VfL Wolfsburg am Sonntag in Hamburg der leichte Prestige-Verlust gewesen sein. Die Wölfe unterlagen der emporgestiegenen Eintracht aus Braunschweig im kleinen Finale der Niedersachsen-Nachbarn 1:2 (0:1).

Schön für den Aufsteiger. Schlecht für die Grün-Weißen. Trainer Dieter Hecking hat also noch viel Arbeit bis zum Bundesliga-Start am 10. August vor sich. Wolfsburgs Coach hatte seine Startformation wie angekündigt gegenüber der 1:2-Pleite tags zuvor gegen Kopenhagen bis auf zwei Positionen komplett getauscht.

Nach fahrigem Beginn der zwei recht müde wirkenden Erzrivalen kam Braunschweig durch Orhan Ademi (18.) und Kevin Kratz (19.) erstmals gefährlich vor das Tor von Max Grün, der den verletzten Diego Benaglio vertrat. Der VfL indes kreierte nur durch Freistöße von Ivan Perisic (25.) und Diego (28.) Chancen. Praktisch mit dem Pausenpfiff dann die Führung für den BTSV durch Kratz.

Das beflügelte die Löwen. Nach 36 Minuten hieß es dann: Action Jackson. Eintracht-Neuzugang Simeon Jackson überwand Grün auf Vorlage von Gianluca Korte. Was nun, VfL!? Die Hecking-Schützen versuchten noch, das Ruder herumzureißen. Doch Ivica Olic blieb mit seinen Schüssen hängen (38., 39.). Der Anschlusstreffer durch Stefan Kutschke nach einem Schnitzer von Braunschweigs Keeper Daniel Davari (51.) änderte nichts mehr an der prestigeträchtigen Pleite.

VfL: Grün – Fagner, Knoche, Naldo, Rodriguez – Medojevic, Cigerci – Perisic, Diego (31. Arnold), Vieirinha – Olic (49. Kutschke).

Eintracht: Davari – Kessel, Henn, Correia, Perthel – Theuerkauf – Pfitzner (31. Korte), Washausen (31. Erwig-Drüppel), Boland, Kratz – Ademi (31. Jackson).

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