Konter-Knockout wurmt Dieter Hecking

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Patrick Ochs (im Vordergrund) ist nach Kopenhagens Konter zum 2:1-Endstand konsterniert.

ib Hamburg. Wie gewonnen, so zerronnen. Allzu lange konnte sich Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg am Sonnabend im Halbfinale des Nord-Cups nicht an der Führung durch Jan Polak (41.) erfreuen. Denn am Ende jubelte der FC Kopenhagen nach Toren von Thomas Kristensen (45., FE) und Rurik Gislason (54.).

Klassisch ausgekontert vom dänischen Meister. Kopenhagen sei gut organisiert gewesen und hätte gelauert, meinte VfL-Coach Dieter Hecking nach den 60 Minuten in der spärlich besetzten Imtech-Arena. „Bei den Kontern müssen wir uns besser verhalten“, monierte Hecking. Zudem hätte sein Team aus dem spielerischen Übergewicht zu wenig Kapital gezogen.

Serienweise flogen die Bälle in Hälfte eins in den Strafraum der Dänen. Nur fehlten die Abnehmer in der Gefahrenzone. Bas Dost (9., 13.) und Naldo mit einem seiner berüchtigten Hammer-Freistöße (29.) vergaben die aussichtsreichesten Chancen für die Wölfe.

Unterhaltsamer Abschnitt zwei. Nach kluger Vorlage von Dost zimmerte Polak die Kugel zur Wolfsburger Führung in den Winkel. Doch im Gegenzug der Ausgleich. Einen Zusammenprall zwischen Keeper Diego Benaglio (musste mit einer Risswunde am Knie raus) und Danny Amankwaa wertete der Schiedsrichter als Elfmeter. Wiederum ein Pfostentreffer von Ivan Perisic initiierte schließlich den tödlichen Konter von Kopenhagen.

VfL: Benaglio (43. Grün) – Ochs, Naldo (31. Knoche), Lopes, Schäfer – Polak, Arnold, Diego – Sio (48. Vieirinha), Dost, Caligiuri (48. Perisic).

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