Nächster Härtetest gegen Zouma-Club

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Nur nicht abheben: Der 4:0-Erfolg gegen den FC Sion darf für den VfL Wolfsburg (Christian Träsch) keine Eintagsfliege gewesen sein. Heute wartet beim Valais-Cup der AS St. Etienne.

Crans Montana - Von Ingo Barrenscheen. Der Topstürmer ist just zu Borussia Dortmund abgewandert. Und das eigene Objekt der Begierde weilt noch bei der U20-WM. Aber auch ohne BVB-Neuzugang Pierre-Emerick Aubameyang und das begehrte Innenverteidiger-Toptalent Kurt Zouma stellt AS St. Etienne am heutigen Dienstag (18 Uhr) für den VfL Wolfsburg im zweiten Spiel des Valais-Cups einen interessanten Test-Gegner dar.

Nach dem weitestgehend überzeugenden 4:0-Erfolg über Gastgeber FC Sion könnten die Wölfe zum Abschluss ihres Trainingslagers im schweizerischen Crans Montana gegen den französischen Ligapokal-Sieger und Europa League-Qualifikanten mehr gefordert werden. Ganz klar: Manager Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking hätten Wunschspieler Zouma sicherlich gerne noch einmal direkt unter die Lupe genommen. Doch der 18-Jährige trifft morgen mit Frankreichs U20 im WM-Halbfinale in der Türkei auf Ghana. Beim 4:0-Erfolg im Viertelfinale gegen Usbekistan erzielte Zouma den Endstand.

Aber auch so werden Hecking und Co. heute weitere wichtige Erkenntnisse gewinnen. Denn der Kampf um die Stammplätze für die Fußball-Bundesliga ist bei den Grün-Weißen voll entbrannt. In der Innenverteidigung will Youngster Robin Knoche die Position neben Abwehrchef Naldo nicht kampflos an Sechs-Millionen-Mann Timm Klose abtreten, der sich am Sonntag im Training am Knie verletzte. Links in der Viererkette muss sich Ricardo Rodriguez gegen Routinier Marcel Schäfer wehren. Und auch im Mittelfeld dürfte allenfalls Spielmacher Diego seinen Platz sicher haben. Zudem hatte Hecking nach dem 4:0 gegen Sion angekündigt, dass gegen St. Etienne auch Ivica Olic seine erste Einsatzzeit in der Vorbereitung erhalten wird.

Derweil gibt's neue Transfer-Gerüchte rund um den VfL. Etwa um Lars Stindl, der bei Hannover eine Ausstiegsklausel besitzt. 96-Sportdirektor erklärte den 24-Jährigen aber für diesen Sommer als „unverkäuflich“. Auch gehandelt: die Juve-Stürmer Mirko Vucinic (29) und Sebastian Giovinco (26).

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