Wölfe müssen zum KSC: Mit das „schwerste Los“

+
In der abgelaufenen Saison scheiterten die Wölfe im DFB-Pokal-Halbfinale an den übermächtigen Bayern. Nun wartet in der neuen Cup-Runde zum Auftakt der Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC auf Naldo und Co.

ib Wolfsburg. Wölfe im Wildpark(stadion)!? Ob Glücksfee Nia Künzer ihren Namen wirklich verdient hat, muss sich für den VfL Wolfsburg erst noch herausstellen. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin bescherte dem Fußball-Bundesligisten am Sonnabend bei der pannenbehafteten Auslosung für die erste Runde im DFB-Pokal ein Gastspiel beim Zweitliga-Rückkehrer Karlsruher SC.

Es gibt ohne Frage angenehmere Auftakt-Aufgaben. Das klang auch in den Reaktionen der VfL-Verantwortlichen durch. „Der KSC gehört zu den sportlich schwersten Losen, die wir hätten bekommen können“, betonte Manager Klaus Allofs. Zumal Drittliga-Meister Karlsruhe vor dem Pokal-Duell (2. bis 5. August) bereits zwei Punktspiele absolviert hat. Und damit eher im Rhythmus ist. „Wir wissen, was uns dort erwartet“, stellt sich Allofs auf einen schweren Gang ein.

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking ebenfalls. „Karlsruhe hat eine sehr gute Saison als Aufsteiger gespielt. Rund um den KSC herrscht wieder eine große Euphorie. Nicht zuletzt deshalb ist dieser Gegner eine Woche vor dem Bundesligastart eine richtige Aufgabe für uns.“ Nichtsdestotrotz gäbe es keinen Zweifel daran, „dass wir eine Runde weiterkommen wollen“, so Hecking. Bloß nicht baden gehen in Baden.

Dort löste das Los durchaus Freude aus. KSC-Präsident Ingo Wellenreuther bezeichnete den VfL als „hochattraktiven Gegner“. Coach Markus Kauczinski träumt schon von der Überraschung: „Wir haben letztes Jahr als Drittligist einen Bundesligisten geschlagen, warum nicht als Zweitligist? Am Anfang der Saison ist alles möglich.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare