Hauptsache nicht die großen Drei! VfL im Viertelfinale bei Hoffenheim

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Ab durch die Mitte: Der VfL Wolfsburg (Diego) muss im Viertelfinale des DFB-Pokals bei Bundesliga-Konkurrent TSG 1899 Hoffenheim antreten. Das ergab die Auslosung am Sonntag.

ib Wolfsburg. Aus dem Zweitliga-Wunsch von Manager Klaus Allofs wurde nichts. Aus einem erneuten Heimspiel ebenfalls nicht. Und doch herrschte beim VfL Wolfsburg nach der Auslosung zum Viertelfinale im DFB-Pokal in der ARD-Sportschau eine gewisse Erleichterung. Es geht im neuen Jahr (11./12. Februar) zur TSG 1899 Hoffenheim!

Na klar hätte Wolfsburgs Coach Dieter Hecking nichts gegen einen Heimvorteil gehabt. Doch auch die Fahrt in den Kraichgau sei „absolut okay. Wir gehen den drei großen Mannschaften im Viertelfinale aus dem Weg.“ Nicht die schier übermächtigen Bayern, auch nicht deren Verfolger Bayer Leverkusen (erwischte mit Kaiserslautern den letzten verbliebenen Underdog aus Liga zwei) oder Borussia Dortmund. Angesichts dieses Titanen-Trios im Topf war Allofs über das erstmalige Aufeinandertreffen mit der TSG im Pokal – gezogen von Bundestrainerin Silvia Neid und DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke – zufrieden.

Wobei mit dem Bundesliga-Elften ebenfalls nicht gut Kirschen essen ist, wie Hoffenheims 3:1-C(o)up bei Schalke 04 zeigte. Von daher sei das Auswärtsspiel in Sinsheim „schwierig, aber lösbar“, so Allofs’ Einschätzung. Die sich mit Heckings Prognose deckte: „Wir sind, denke ich, nicht chancenlos.“

Für das Viertelfinale dürfen die Clubs eine Millionen-Einnahme fest einplanen. Der Gastgeber des Live-Spiels erhält 1,264 Millionen, der Gastverein 1,196 Millionen Euro aus dem TV-Topf. Hinzu kommen die Zuschauereinnahmen. In den restlichen Spielen erhalten die Gastgeber 1,013 Millionen Euro, der Gast 961 160 Euro.

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